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Beitrag vom 29. März 2013 | Rubrik: E-Books, Self-Publishing

Autors Abschied von Amazon: Bye-bye, Mr. Bezos!

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»Sechs«-Schriftzug des Romans von Niels GerhardtOhne Amazon und den Kindle wäre Selfpublishing nie so populär geworden wie derzeit. Sein eigenes Buch kann man über Nacht in der weltweit größten Internetbuchhandlung anbieten und erhält bis zu 70% an Autorenhonorar. Ein Traum für Autoren!

Doch wer sich allein von Amazon abhängig macht, der ist dem Konzern mehr oder weniger ausgeliefert. Die Regeln bestimmt nicht mehr der Autor.

Niels Gerhardt ärgert eine ganz bestimmte Kundenrezension zu seinem Roman »Sechs« – und die war eigentlich nicht mal negativ.

Der Autor schildert den Sachverhalt in einem offenen Brief an den Amazon-Chef Jeff Bezos. Denn manches muss man zur Chefsache machen.

Dear Mr. Bezos!

Zunächst möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen! Dank dafür, dass ich durchaus eine Weile an Ihnen und der von Ihnen geschaffenen Plattform »Kindle« partizipieren konnte. Niemals zuvor war es für unbekannte Autoren so leicht zu publizieren – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Nie war es für einen Indie-Autor so leicht, ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, geliebt oder auch gehasst zu werden. Und, ja, das Geliebtsein (und auch Gehasstsein) kam auch mir zugute – völlig überraschend, wie ich anfügen möchte (… also das Geliebtsein … oder beides).

Der Roman »Sechs« bei AmazonMehrere Monate war ich mit meinem Roman SECHS in den Beststeller-Rankings oben, mehrere Wochen in zwei Kategorien sogar auf Platz 1. Das Fernsehen kam vorbei, und natürlich hatte das alles in der Konsequenz gewisse »monetäre Annehmlichkeiten« zufolge. Dass das nun nicht mehr so ist, scheint mir vollkommen natürlich und ist nichts, weswegen ich mich ernsthaft gräme.

Schließlich schreibe ich ja schon an zwei weiteren Romanen und wollte diese natürlich auch auf Ihrer geschätzten Plattform veröffentlichen … wenn da, ja wenn da nicht ein klitzekleines »Problemchen« wäre. Und das heißt: »Ihre Einstellungen zu den Autoren«. Das scheint mir dann doch nicht so – wie soll man sagen – »von dem Drang beseelt sie zu schützen«. Ja … das klingt irgendwie gut, wenn auch zugegebenermaßen etwas umständlich.

Vielleicht ahnen Sie es schon, lieber Mr. Bezos. Es geht mal wieder um Rezensionen und Ihren Umgang damit. Da hat doch ein Leser eine gar nicht mal so schlechte Rezension angefertigt. Wirklich. Drei Sterne und – man höre und staune – sagte er doch Eingangs der Rezension, dass das besser gewesen wäre als alles, was er vom Fitzek jemals gelesen habe, und er bis fünf Minuten vor dem Ende des Romans glaubte, dass der schon einpacken könne … wenn da eben nicht das Ende gewesen wäre. Gut. Das habe ich schon öfter gehört. Ist ja auch okay. Manche mögen es, manche nicht.

Das Problem besteht vielmehr darin, dass der Rezensent dem Irrglauben anheimfällt, dass er zukünftige Leser recht detailliert über eben jenes Ende informieren müsse. Und »recht detailliert« meint: Er verrät alles.

Ja, lieber Mr. Bezos! Da staunen Sie! Das ist ein Ding, oder? Der macht uns beiden doch damit das ganze Geschäft kaputt! Auch wenn ich nicht mehr so rentabel für Sie bin, macht Kleinvieh aber doch auch Mist? Hat jedenfalls meine Omma – Gott hab’ sie selig – immer gesagt.

Und weil in Ihren Rezensionsrichtlinien steht, dass Rezensionen dann entfernt werden können, wenn der Rezensent das Ende verrät, dacht’ ich mir, schreib’ ich Sie mal an und bitte Sie darum, das Ding zu entfernen. Hamse aber nicht. Noch dazu hat mir erst eine Tina und dann eine Monica geantwortet. Sie machen das also nicht selbst. Gut. Kann ich auch verstehen.

Jedenfalls hat mir Ihre Tina geschrieben, dass die Rezension keinen Verstoß gegen die Amazon-Richtlinien darstelle. Und im Absatz darunter bedauert Ihre Tina, dass … ach ich zitiere mal, ja?

»Natürlich können wir nachvollziehen, dass eine Auflösung Ihrer Buchreihe negative Auswirkungen haben könnte.
Die Richtlinien, die Sie auf Amazon.de finden dienen allerdings als Maßstab zum Verfassen einer guten Rezension und wirken somit nicht als eine grundsätzliche Regelung.«

Ach so ist das … die Richtlinien gibt es also nur, damit der Rezensent weiß, dass sich das Verraten nicht gehört und keine gute Rezension wäre? Aber warum steht denn dann da, dass genau das dazu führen kann, dass eine Rezension entfernt werden kann. Also, lieber Jeff (wir können uns doch duzen, oder?), ich verstehe das nicht.

Aber genau deswegen habe ich der Tina dann noch eine Mail geschrieben, in der ich sie darauf hinwies, dass sie doch zugegeben hat, dass der Rezensent alles verrät und in den Richtlinien doch steht, dass … geantwortet hat mir dann Deine Monica (also nicht die vom Bill). Monica hat gesagt, dass es dabei bliebe und aus.

So, lieber Jeff. Watt nu? Das muss ich als Autor wohl schlucken, was? Denn, ich zitiere mich mal selbst:

»Niemals zuvor war es für unbekannte Autoren so leicht zu publizieren – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Nie war es für einen Indie-Autor so leicht ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, geliebt oder auch gehasst zu werden.«

Mit anderen Worten: Wenn ich in Zukunft Leute erreichen will und was verdienen, dann muss ich das wohl schlucken?

Lieber Jeff. Ne. Nö. Niet. No. Lo. Muss ich nicht. Deswegen werden sich unsere Wege wohl trennen. Denn so angenehm das war, mit der Kohle, dem Fernsehen und all dem Pipapo, mag ich mich Dir, Deinen Monicas und Tinas dann doch nicht ausliefern.

Ich hol’ dann mal in den nächsten Tagen SECHS aus Deinem virtuellen Regal. Leg’ es vielleicht schon mal bereit.

Dein (ehemaliger) Autor
Niels

Nachtrag: Niels Gerhardt schreibt zwei Tage später in einem Kommentar:

Der Brief hat dazu geführt, dass Amazon sich noch einmal mit dem Fall befasst hat. Ich habe das Ding spaßeshalber nämlich an Amazons Tina geschickt. Die Antwort war lustig: Mr. Bezos habe den Brief erhalten (was natürlich Unsinn ist) und man habe die Order, sich damit zu befassen – so die Antwort von einer Linda. Man hat dann auch eingesehen, dass meine Kritik berechtigt war. Kurz: Die Rezension wurde entfernt.

43 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Muriel schrieb am 29. März 2013 um 14:12 Uhr

    Hm. Kann ich weder inhaltlich verstehen, noch ist mir klar, warum der Autor diesen ja doch recht witzlosen und (zumindest für mich) uninteressanten Brief gerne veröffentlicht sehen wollte.
    Aber vielleicht fehlt mir auch nur der Zugang, weil ich das Problem mit den Spoilern bis heute nicht richtig nachfühlen kann.

  2. DieAutorin schrieb am 29. März 2013 um 14:52 Uhr

    Nils :)
    Ja, wir haben alle unsere Probleme. Besonders mit Amazon und deren Umgang mit uns. Da schreiben “Kollegen” 1 Sterne Rezensionen, um die Konkurenz auszuschalten, da fallen Fans und Anhänger übereinander her und verpassen sich böse Kritiken oder loben das Werk ihres Bruders/Freundes/Nachbarn in die Höhe und Amazon tut nichts dagegen. Es wäre so einfach … so leicht … da aufzuräumen. Einfach jedem KDP Autor einen Riegel vorschieben, dass er keine Bücher mehr Rezensieren kann und zack! Wären 30-50% aller E-Book Rezensionen über Nacht verschwunden.
    Amazonistan tut mal dies mal das, da weiß die linke nicht was die rechte Hand tut. Pornobildchen, wo man den Damen zwischen die Beine und bis in die Mandeln sehen kann, nackt und wiederlich anmutend auf dem Cover, mit detailreichen Bildern im Innenteil sperrt Amazon nicht. Nein, nichteinmal eine detailreiche Beschreibung einer Inderin, die in einem Bus vergewaltigt und ermordet wird … und noch viel mehr mit ihr passiert. Was Hunde mit der Leiche tun … nein, Amazon sperrt es nicht, verstößt angeblich nicht gegen die Richtlinien. Bitte was?
    Genau. Da werden lieber Bücher gesperrt, wo ein Satz drin vorkommt, wo sich zwei Menschen küssen :) (Ieh! Pervers! Die küssen sich!) Und zack ist die Geschchte gesperrt und man kann nichtmehr darauf zugreifen.
    Amazon hat keine richtigen Richtlinien. Da sitzen am Hebel Menschen, die tun und lassen können was sie wollen …

  3. Juergen schrieb am 29. März 2013 um 16:48 Uhr

    Das Fernsehen kommt vorbei wegen ein paar Wochen Platz 1 in einer Unterrubrik?!?
    Es gibt Shops, da habe ich die Klassikersparte von 1-10 komplett besetzt. Ich war schon in fast allen Shops auf Platz 1. Bei mir meldet sich nicht mal das Grevenbroicher Tagblatt

  4. shadaik schrieb am 29. März 2013 um 18:02 Uhr

    Einen Händler aus dem Repertoire streichen, weil einem eine Rezi nicht gefällt und der Händler diese nicht streichen will. Ernsthaft, der 1. April ist erst am Montag!
    Ich weiss ja, dass manche Selbstverleger Mimöschen sind, aber das ist nun wirklich albern.

  5. Ruprecht Frieling schrieb am 29. März 2013 um 18:06 Uhr

    Ist das mehr als eine Werbung für einen Autor, der sich ärgert, nicht in die Bestsellerlisten gekommen zu sein? Das besagte Elektrobuch ist jedenfalls weiterhin im Kindle-Shop erhältlich …

  6. Ann schrieb am 29. März 2013 um 18:29 Uhr

    Dieser Artikel ist ein Witz. Ich würde mir eine bessere Marketingkampagne einfallen lassen, statt auf Amazon herumzuhacken.

  7. Niels Gerhardt schrieb am 29. März 2013 um 18:32 Uhr

    Das “Elektrobuch” ist noch genauso lange erhältlich, wie meine Bindung an KDP-Select besteht. Und das ist glücklicherweise nicht mehr lange.

    Viele Grüße
    Niels Gerhardt

  8. Tobias Auth schrieb am 29. März 2013 um 18:54 Uhr

    Lieber Nils,
    wenn du das Buch erst entfernt und dann den Brief veröffentlicht hättest, wäre dir mein Respekt sicher gewesen. So wirkt das Ganze doch eher wie eine witzlose Werbung.

  9. Nikola Hahn schrieb am 29. März 2013 um 22:47 Uhr

    Sorry, lieber Niels,

    eigentlich mag ich es, wenn jemand mit einem Augenzwinkern Kritik übt – aber Dein “Brief” ist einfach nur, noch mal sorry, peinlich. DAS ist genau der Grund, warum Selfpublisher im Generellen den Ruf haben, den sie haben. (Achtung, Ironie!) Ich darf das sagen, weil ich selbst einer bin. Da ich aber zugleich auch Verlagsautorin bin, darf ich auch das sagen: Wenn man selbst veröffentlichen will, genügt es NICHT, das Buch nur zu schreiben. Es gibt nämlich einen Grund, warum Verlage Lektoren beschäftigen. Leider haben sie das hier und da im Lichte von Synergieeffekten vergessen, was wiederum mit ein Grund für gewisse Entwicklungen ist. Außerdem: Dass nahezu JEDER Autor auch Negativkritiken erhält, gehört im Zeitalter des WWW einfach dazu. Dass ist nicht schön, weder für einen Verlags-, noch für einen Selfpublisher-Autor. Man darf sich darüber ärgern, schimpfen, sich grämen: Aber bitte daheim im stillen Kämmerlein und offline. Es ist auch nichts dagegen zu sagen, wenn der Autor bei der einen oder anderen Kritik selbst etwas entgegnet (hab ich auch schon gemacht), allerdings sollte man dabei NIE die beleidigte Leberwurst geben und immer die Meinung des Rezensenten respektieren. Ich habe mir die Mühe gemacht und mich durch Deine Bewertungen samt Repliken gekämpft. Zum dritten Mal sorry: Nein, professionell geht anders.
    PS: Veröffentlichungen via CreateSpace kann man sofort löschen.

  10. Eva Jancak schrieb am 30. März 2013 um 10:50 Uhr

    Ein bißchen habe ich mit diesen Beitrag auch Probleme und verstehe nicht ganz den Sinn und die Intesion, warum sich der Autor so aufregt oder ist es eine Satire und warum Literaturcafe diesen Artikel bringt? Ich muß auch sagen, ich verrate auch ganz gerne den Schluß der Bücher, die ich lese und ärgere mich bei Veranstaltungen öfter, wenn dann der Moderator Augen zwinkert sagt “Den Schluß wollen wir lieber nicht verraten!” Denn ist das nicht Zensur? Daß es da eine Regel gibt, daß man das nicht soll und daß das “Spoiler” heißt, habe ich erst durchs Bloglesen herausbekommen und ich denke, das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl, den ich nicht will und wenn Amazon Rezensionen entfernt, weil das Ende drinsteht, finde ich das eigentlich arg, aber ich schreibe dafür ohnehin keine Rezensionen. Daß das die Autoren wünschen, weil sie unbedingt verkaufen wollen, verstehe ich schon, aber ob das wirklich so simpel plump eins zu eins funktioniert? Und dann ist es vielleicht doch ein bißchen sehr naiv, wenn sich der kleine Autor mit dem großen Mister Amazon anlegt und ihn mit Vornamen anspricht, den wirds nicht rühren und was will Literaturcafe mit diesen Artikel bezwecken, frage ich mich noch einmal. Ich bin ja eine, die diese Selbstpublishing Aktivitäten mit großen Interesse verfolgt und auch schon viel darüber geschrieben hat, auch wenn ich vorerst bei meinen fünfzig bei Digitaldruck at erzeugten Büchern bleibe und sie auf meinen Blog präsentiere und habe es Amazon über den man sonst halten kann, was man will, hoch angerechnet, die Selbstpublisher, die ja vorher das Allerletzte waren, salonfähig gemacht zu haben.
    Daß das Haken haben wird, habe ich immer beargwöhnt und das Ganze auch nicht so durchschaut. Aber es gibt eben sehr viele Leute die schreiben, mehr oder weniger viele, die das dann auch lesen und die Idee mit der Ware Buch ein Geschäft machen zu wollen und deshalb sogenannte Spoilerrezensionen zu streichen ist eine, die mir wie erwähnt nicht gefällt und vielleicht ist auch der Eindruck, den das Literaturcafe ein bißchen vermittelt, daß man mit dem Selbstgemachten unbedingt reich und berühmt werden könnte, sollte, müßte, doch ein bißchen “unseriös”!
    Da? da viele kritische Kommentare ober mir stehen, finde ich aber interessant!

  11. Reiner schrieb am 30. März 2013 um 12:26 Uhr

    Ich kann den Ärger verstehen, wenn eine Rezi die Geschichte auflöst und damit die Spannung nimmt. Allerdings hat das nichts mit Amazon und Self-Publishing zu tun, dass kann bei jeder Plattform geschehen. Es gibt jede Menge Seiten im Internet, wo Buchkritik abgeladen wird. Man kann sie nicht alle kontrollieren.

  12. Niels Gerhardt schrieb am 30. März 2013 um 15:17 Uhr

    Hallo Frau Jancak,

    in diversen Foren, Blogs und anderen virtuellen Autorengemeinschaften ist die Willkür von Amazon ein großes Thema. Die meisten Autoren ertragen es zähneknirschend, da sie Geld verdienen wollen – wenigstens ein bisschen.

    Ich wollte mit dem Brief ein Zeichen setzen, dessen Veröffentlichung hier eigentlich nur als Kommentar gedacht war. Herr Tischer kam auf mich zu und bat ihn anderweitig zu verwenden. Dem habe ich gerne zugestimmt.

    Und zur Naivität: Der Brief hat dazu geführt dass Amazon sich noch einmal mit dem Fall befasst hat. Ich habe das Ding spaßeshalber nämlich an Amazons Tina geschickt. Die Antwort war lustig: Mr. Bezos habe den Brief erhalten (was natürlich Unsinn ist) und man habe die Order sich damit zu befassen – so die Antwort von einer Linda. Man hat dann auch eingesehen, dass meine Kritik berechtigt war. Kurz: Die Rezension wurde entfernt.

    Insofern hat der Protest gegen die Willkür zumindest in diesem einen Fall etwas gebracht. Dass sich damit grundsätzlich etwas ändert, die Lindas, Monicas und wie sie alle heißen mögen dreimal nachschauen, bevor sie ihren Textbaustein-Bestand bemühen, ist freilich eher fraglich.

    Viele Grüße
    Niels Gerhardt

  13. Susanne Gerdom schrieb am 30. März 2013 um 18:40 Uhr

    Ich denke auch, dass das so ziemlich der einzige Grund (neben persönlichen Pöbeleien) sein würde, wegen dem ich mich über eine rezension aufregen würde. Man verrät die Pointe nicht. Nie. Das macht man nicht, das gehört sich nicht, das verdirbt anderen nämlich den Spaß. Und da Rezensionen bei Amazon genau das sind, was ein potenzieller Leser sich ansieht, bevor er eine Kaufentscheidung trifft … also ICH wäre als Leserin stinksauer, wenn mir da jemand (ätschbätsch) den Clou vorab verrät. Von daher: Gut gemacht.

  14. Pius von Heereman schrieb am 30. März 2013 um 21:13 Uhr

    Klar ist Amazon natürlich nicht fehlerlos, aber man muss denke ich schon konstatieren, dass ein fehlerhaftes Amazon deutlich wünschenswerter als ein fehlendes Amazon ist.

    Ich sehe eine Plattform, auf der sehr viele User aktiv sind und Bücher kaufen und die Nachwuchsautoren völlig wertfrei die Chance zur Veröffentlichung bietet. Und dass Amazon keine großen Resourcen für Beschwerden bereithält ist zwar traurig, aber das Leben ist eben hart und ungerecht. Und zukünftige Bücher nicht bei Amazon zu veröffentlichen halte ich für wirtschaftlich falsch, da wahrscheinlich die Verkäufe maximal ein Drittel erreichen würden. Fazit: Augen zu und durch, ab und zu kann man ja etwas stänkern und hoffen, dass Amazon sich doch mal belegt, aber abwandern macht natürlich überhaupt keinen Sinn.

  15. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 09:32 Uhr

    Wenn man eine Rezension schreiben kann, ohne das Buch (den Artikel) bei amazon gekauft zu haben, dann gibt es eben wenig Probleme falsche (diskreditierende) Rezensionen zu schreiben. Ich persönlich meine, es wäre besser, wenn man den Artikel wenigstens gekauft haben muss. Manche Leute schreiben schon fünf Minuten, nachdem sie einen Artikel ausgepackt haben eine Rezension. Aber wie sieht das Teil nach 6 Monaten aus? Hat nun denn, der Kunde das Buch gekauft und verrät in einer Rezension das „ENDE!!!!!“, dann muss die Rezension natürlich gelöscht werden. Das waren bestimmt nur zwei dumme Mädels, die da bei amazon tätig waren, sobald der Supervisor davon erfährt, können die ihre Einstellung ändern oder sich einen neuen Job suchen, darauf Wette ich.

  16. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 10:18 Uhr

    Ich muss noch einen Kommentar ablassen.
    I response to:
    Nikola Hahn, Eva Jancak

    Sehr geehrte Damen,

    1.
    Weil sie Autorin bei einem Verlag sind, dürfen sie das sagen? Wenn einer meiner Autoren mit so einem Satz kommen würde, müsste er sich sofort entschuldigen oder sein Vertrag würde sofort aufgelöst werden, wegen unsittlichen Verhaltens.

    2.
    Bei amazon, wie bei jeder anderen kommerziellen Operation auch, ist jeder Kunde wichtig, die wollen jeden zufrieden machen, die denken nicht: Den einen kleinen Deppen auf den kann ich verzichten. So läuft das in der Geschäftswelt nicht. Klar kleine Firmen scheißen hin und wieder auf einen Kunden, weil sie es sich nicht leisten, können sich um ihn zu kümmern, aber die sind nicht wie amazon zu einer Riesenfirma herangewachsen, die sind verschwunden, weil man „Assis“ am besten über die Kante tritt.

  17. Isautor schrieb am 31. März 2013 um 11:19 Uhr

    Für mich ist das eine kleine Revolution, wenn Amazon wirklich mal auf Beschwerden reagiert!
    Ich hatte damit noch ein einziges Mal Erfolg und ich habe mich nur in relevanten Fällen beschwert. Mein Eindruck ist, die Mitarbeiter schauen gar nicht in die Lesermeinung (Rezension genannt) hinein. Wenn Leser sich aus Versehen das falsche Buch kaufen, der Downloads nicht klappt oder sie die Leihbücherei blöd finden, bewerten sie dafür die Autoren schlecht. Bewertungen wie:

    Ich ziehe dem Buch Sterne ab, weil ich für Jugendbücher zu alt bin! Habe mir alle Teile gekauft und gelesen, ist es echt gut, aber nicht für mein Alter!

    Ich mag nur Krimis, aber ich habe mir einen Liebesroman gekauft, nicht mein Ding: 1 Stern

    Das war ne Kurzgeschichte, ich wollte aber einen Roman kaufen: 2 Sterne

    Naja ………. ui jetzt brauche …. ich noch …. ein paar Worte hier: 2 Sterne

    Das sind zum Beispiel keine bösen Statements, aber die können nicht ernsthaft den Richtlinien von Amazon entsprechen. Tun sie aber laut Amazon. Die Kommunikation als Autor mit Amazon ist deutlich schwerer als die als “Kunde”. Da geben die alles, aber meldet man sich als Autor, ist keiner mehr zuständig. Eins unserer Ebooks wurde von Amazon gesperrt, weil eine dritte Person, deren Anschrift Amazon nicht preisgeben wollte, behauptet hat, Rechte an unserem Buch zu haben. Es war nicht möglich, mit Amazon zu kommunizieren. Sie verrieten uns weder die Adresse des Anspruchstellers noch den Anspruch selbst. Was diese Dame von uns will, weiß man bis heute nicht. Das Ebook bleibt gesperrt, bis diese Frau ihr Okay gibt, dass wir wieder verkaufen dürfen! Und das OHNE JEGLICHE PRÜFUNG des tatsächlichen Sachverhalts. Als Autor hat man einfach keine Lobby. Man hat den Eindruck, jeder andere hat mehr Rechte als man selbst. Leser können machen, was sie wollen und Dritte können ohne Beweise für irgendwas die Bücher sperren lassen.

    Anscheinend muss man einen Brief schreiben wie Niels, damit jemand reagiert und nicht nur Textbausteine von Nadines und Monikas kommen.

  18. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 11:35 Uhr

    Ich will mich hier keinesfalls zum amazon-Verteidiger aufspielen, große Firmen mit viel Mitarbeitern, ihr wisst schon.

    Dass die Grundsätze von amazon schlecht wären, könnt ihr nicht behaupten, lest doch bitte die AGB von amazon.

    Zum Beitrag von Isautor:
    Hallo Isautor,
    Zu den Rezensionen: An den von dir genannten Beispielen erkennt aber jedes Kind, dass man die nicht ernstnehmen soll.
    Da könnte man auch so argumentieren: wenn der Rezensent (der Rezension-Schreiber) unbedingt seinen eigenen Ruf verderben will, BITTE!

    Zu der Copyright-Sache:
    amazon verwirft dein Projekt nicht einfach so, nur weil eine Frau irgendetwas behauptet hat.
    Erklär uns doch bitte was da vorgefallen sein soll.

  19. Isautor schrieb am 31. März 2013 um 12:14 Uhr

    Das würde ich gern. Aber Amazon sagt nicht, was da vorgefallen ist. “Aus Datenschutzgründen”. Wir haben nur die Möglichkeit, über unseren Anwalt zu kommunizieren. Die Anspruchstellerin schweigt ebenfalls seither. Es geht bei meinen Beschwerden um die Vorgehensweise, die unser Anwalt auch bei Amazon schriftlich angekreidet hat, da das Unternehmen uns weder die Originalvorwürfe, noch eine ladungsfähige Adresse zukommen lässt. Wir tappen im Dunkeln und Amazon lässt uns da. Anscheinend verwirft amazon doch einfach ein Projekt. Ich habe natürlich telefoniert und geschrieben, was das Zeug hält. Ich habe es auch geschafft, zu einem Vorgesetzten bei Amazon durchzudringen, der aber auch hilflos war und meinte, so einen Fall hätte er noch nie erlebt, aber er könne nichts machen.
    Kann natürlich sein, dass so eine Nathalie das einfach entschieden hat, dass das Buch gesperrt wird und jetzt wurde das Ganze zum Selbstläufer. Es ist so, wie ich sage. Unglaublich, aber wahr. Ich habe das schon in Foren erzählt, aber kaum einer kann das glauben und vermuten den Fehler bei uns. Das ist nicht der Fall. Wenn sich das nicht bald auflöst, werden wir klagen. Die Antwort auf das Anwaltschreiben von Amazon lautete sinngemäß, dass sie Bücher auch ohne Grund entfernen können, das steht nämlich in den AGBs. Zu dem Vorfall speziell äußerten sie sich nicht.
    Und bevor jemand jetzt glaubt, wir hätten da was Anrüchiges geschrieben: Nein. es war ein kurzes Sachbuch über Tierverhalten und enthält ausschließlich unseren Content. Nicht ein Satz ist von jemand anderem oder aus einer Quelle zitiert. Es gibt keinen Grund, das Buch offline zu nehmen.

    Zu den Rezensionen: Das ist den Rezensenten egal, ob sie sich ihr Profil verderben. Viele wissen nicht mal, dass sie so was wie Profil haben. Wichtig ist, dass sie die Sterne in der Vorschau runterziehen. Ich habe bei einem Buch so eine verwirrte 1 Stern Rezi, und dann kaufte jemand das Buch und gab 4 Sterne und schrieb, dass die andere Rezi ein Blödsinn ist und sie das Buch gekauft habe, um zu sehen, was damit nicht stimmt. In der Vorschau ergibt das 2,5 Sterne, die unmögliche Rezi bleibt, keiner kauft das Buch mehr. Ganz so leicht kann man das also nicht nehmen.

  20. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 13:46 Uhr

    Hallo Isautor,
    OK ich sage nicht, dass du etwas Verwerfliches getan hast. Ich weis es gar nicht.
    Ob überhaupt irgendetwas vorgefallen ist?

    In so einem Fall wissen nur der Betrogene und der, der in betrogen hat, wie die Wahrheit aussieht.

    amazon würde das Buch nur dann sperren, wenn eindeutige Beweise dafür vorliegen, dass du „Content“ von jemand anderem genutzt hast, ohne dessen Zustimmung zu haben oder wenn du mit mehreren Autoren zusammengearbeitet hast und die nicht alle ihr OK gegeben haben.

    Wie gesagt im Endeffekt weis keiner genau ob jemand lügt.
    Das wissen auch die von amazon, die sind ja nicht verblödet. Also muss da schon was vorgefallen sein, dass eindeutig zeigt, dass hier eine Sperrung zu tätigen ist. Es könnte schlicht und ergreifend an der Wortwahl gelegen haben, die ein ganz anderes Bild darstellt, als das Bild, das du darstellen wolltest.

    Wenn die von amazon bei jeder Behauptung gleich das Buch sperren würden, dann wären da keine Bücher mehr im Angebot.

    Ja, amazon behält sich das Recht vor, Bücher einfach so zu sperren. Aber nur dann, wenn sie denken, dass diese Bücher den Kunden Probleme bereiten könnten. Wenn die Kunden es verwerflich finden, sich vielleicht schon bei amazon gemeldet haben und gesagt haben, dass mit dem Buch etwas nicht stimmt, und dann hat jemand von amazon nachgeschaut, und war der Meinung: Ja, so geht es nicht.
    Und dann wird das Buch noch anderen Leuten vorgelegt, das entscheidet nicht nur eine Person.
    Das wird sehr genau überlegt, an dem Buch hängen ja auch deine Rechte, man will dir ja kein unrecht tuen.

    Ob die Behauptungen der „Dritten“ korrekt sind?
    Darüber kann man ewig streiten.
    Daher denke ich, dass dein Ansatz falsch ist und du uns nicht genau gesagt hast, was los ist.

    Dass dir amazon nicht mitteilt, wo das Problem liegt, ist unglaublich.
    Wenn die Dame ein Einspruchrecht hat, dann hat sie auch die Rechte am „Content“, oder sie ist eine Angestellte von amazon, die sehen muss, ob ein Buch von amazon publiziert werden kann.

  21. Isautor schrieb am 31. März 2013 um 14:38 Uhr

    Ich kann nicht mehr dazu sagen, weil ich wirklich nicht viel mehr dazu weiß. Wir haben die Dame auch angeschrieben und gesagt, sie soll sich äußern, sagen, was sie will, worin sich ihr Anspruch begründet.
    Das Buch habe ich mit meiner Mutter in unserem Wohnzimmer geschrieben. Diese Frau hat keine Rechte an irgendwas, an keiner Zeile. Ausgeschlossen. Ich sage ja, es ist unglaublich. Mir glaubt keiner, jeder denkt, das MUSS doch an uns liegen. Unser Anwalt konnte es selbst nicht glauben, bis er die Briefe von Amazon gesehen hat.
    Was ich mir höchstens vorstellen kann: Die Frau hat behauptet, dass sie am Buch mitgewirkt hat. Amazon weiß nicht, wem sie glauben sollen und sperren das Teil, bevor es Ärger gibt. Richtig wäre gewesen, uns erst zu kontaktieren und zu sagen: Kennen Sie diese Person, hat sie was mit dem Buch zu tun, warum behauptet sie das? Das wurde übersprungen. Selbst wenn wir die Lügner wären, dann hätte Amazon das trotzdem machen müssen.
    Es ist auch merkwürdig, dass der Anwalt der Gegenpartei uns auch nicht sagt, was diese Dame jetzt konkret will. Unser Anwalt hat sie jetzt schriftlich aufgefordert, sich endlich zu äußern und zu sagen, was sie sich dabei gedacht hat. Amazon schrieb in der ersten Mail an uns, die Dame stellt das Urheberrecht in Frage. Das war natürlich ganz großer Blödsinn, denn der Inhalt des Buches ist aus unserer Arbeit mit Tieren, von uns geschrieben, das Geschehen spielt auf unserem Grundstück und von diesen Büchern gibt es bereits mehrere, eins davon bei einem großen Sachbuchverlag. Also eigentlich war dieses Ebook nichts Außergewöhnliches, mehr als Werbung für das Hauptbuch zu verstehen. Die kleinen Ebooks reißen immer Themen an, die im Hauptbuch extra behandelt werden. Es war meine Idee, diese kleinen Appetithappen zu schreiben und bei KDP hochzuladen. Meine Mutter hält seit 20 Jahren Seminare zu diesem Thema. Wir haben Filmaufnahmen, auf denen man sieht, wie sie diese Arbeit macht. Sie wird zu Vorträgen auf Kongressen eingeladen um darüber zu referieren. Da kann man doch nicht ernsthaft glauben, dass diese Frau jetzt das alles gemacht haben will? Das ist einfach lächerlich. Vielleicht wollte sie einen Teil vom Kuchen, hat dieses Formular ausgefüllt und dann gemerkt, das hat Konsequenzen, weswegen sie sich nun in Schweigen hüllt. Wer berechtigte Ansprüche hat, kann sich doch auch einfach dazu äußern oder etwa nicht? Wo ist das Problem? Wozu dieses Schweigen und dieses Versteckspiel? Villeicht, weil sie weiß, dass sie dann sofort baden geht und Amazon sagt ja auch in dem Formular, wer hier falsche Angaben macht, kann strafrechtlich verfolgt werden.
    Interessant war, dass auf Nachfrage unseres Anwalts das Wort “Urheberrecht” zurückgenommen wurde. Das hätten sie falsch formuliert, Amazon hätte fälschlicherweise Urheberrecht dazu gesagt. Schön. Eine weitere Konsequenz erfolgte aus dieser Einsicht nicht. Ich habe Amazon um Stellungnahme gebeten, es kommt keine Antwort. Ich habe nochmals geschrieben und gesagt, was ist jetzt mit meinen Büchern?? Können die auch einfach verschwinden, wenn jemand eine Email schickt? Antwort: “Wir verstehen Ihre Sorge.”
    Ach. Das heißt also, es kann passieren? Sie sagten nicht, dass das eine Ausnahme sei, dass es eigentlich so nicht laufen dürfe.
    Angeblich wollten sie sich innerhalb einer Woche um das Problem kümmern, ist jetzt zwei Wochen her.

    Was mich hier wirklich stört, ist, dass ein Fehler seitens Amazon ausgeschlossen wird und dass es auch nicht sein kann, dass die Dame ohne Beweise damit durchkam. Ich kenne das Prozedere nicht, das man durchläuft, wenn man so ein Formular an Amazon wegen Rechtsproblemen abschickt. Das käme auf einen Versuch an, ob man so ein Buch entfernen kann.

    Darüber zu befinden, ob ich die Wahrheit sage, sollte auch nicht der Kern dieser Diskussion sein. Sobald wir das durchgefochten haben, kann ich das gern hier posten. Was viel wichtiger ist: Die Kommunikation von Amazon mit Autoren ist suboptimal. Man hat auch in wichtigen Fällen keine Chance, sich Gehör zu verschaffen. Ob mir meine Geschichte geglaubt wird, ist dabei erst mal egal. Aber ich sehe einfach, dass man keine Chancen auf Klärung hat. Es gibt niemanden, der ZUSTÄNDIG ist. Es gibt keine Ansprechpartner, die sich über diese Textbausteine hinaus helfend mit so einem Problem befassen. Und wenn man sich darauf beschränkt zu sagen, Amazon tut so was doch nicht! Dann kann man das Problem nie lösen, dann kann man nicht vorbeugen.
    Wenn jemand denkt, ich übertreibe, kann er sich jetzt getrost zurücklehnen. Aber wenn ich das nicht tue, dann ist das eine Sicherheitslücke für unsere Bücher. Wenn man die so einfach ausschalten kann, dann ist es leicht, dem Konkurrenten das Weihnachtsgeschäft zu versauen.
    Und weil das Ganze so unglaublich ist, kann ich damit kaum irgendwo landen oder was bewegen.
    Ich kann jetzt auch nicht noch mehr dazu schreiben, das ärgert mich nur und ich kann den Tag weiß Gott sinnvoller verbringen.
    Warum mache ich das hier? Vielleicht liest doch jemand von Amazon hier mit und denkt mal darüber nach. Ich bin gern Autor, ich freue mich über Plattformen wie Amazon. Aber es könnte schöner und entspannter sein, wenn man als Autor nicht so hilflos wäre.

  22. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 15:43 Uhr

    „Wir haben die Dame auch angeschrieben“, ich hatte den Eindruck, ihr hattet die Adresse nicht, weil amazon sie nicht rausgeben wollte.

    „Richtig wäre gewesen, uns erst zu kontaktieren“, ja man sollte immer beide Seiten hören, aber in so einem Fall wissen nur der Betrogene und der Betrüger, wer lügt, daher löst man solche Probleme anders, daher wird auch ein Buch nicht so einfach gelöscht, sei es von Frizek oder von Isautor. Hier geht es auch ums Geld und davon will amazon viel verdienen, ohne verklagt zu werden.

    „von diesen Büchern gibt es bereits mehrere“, sind die von euch, von dir oder deiner Mutter? Egal, dann hat die Dame vielleicht behauptet ihr habt das große Hauptbuch „misshandelt“, einfach ein wenig umgetextet und euren Namen draufgeschrieben.

    „Die kleinen E-Books reißen immer Themen an, die im Hauptbuch extra behandelt werden“, im Sog eines großen mitverdienen wollen. Mir wird von sowas schlecht, vielleicht auch den Leuten von amazon.

    „dass diese Frau jetzt das alles gemacht haben will?“, ja es sieht so aus, als ob da einer das Hauptbuch zu Rate gezogen hätte und sich ein kleines E-Book daraus gebastelt hat.
    Aber ich weis es nicht, ich war nicht dabei.

    „hat dieses Formular ausgefüllt“, das Standardformular bei Copyrightverstößen?

    „kann sich doch auch einfach dazu äußern oder etwa nicht?“, nein, nachdem man das Formular ausgefüllt hat, wartet man, ob man Recht bekommt. Die muss sich nicht mit dir befassen. Wenn sie es tatsächlich nicht versucht hat, denn deine Infomations-Streuerei zeugt noch weniger von Seriosität als mein Gestammel.

    “Wir verstehen Ihre Sorge.” Ja, wenn du ein Betrüger wärst, dann könntest du wirklich besorgt sein, denn sie könnten merken, dass der Rest auch geklaut ist.

    „Das käme auf einen Versuch an, ob man so ein Buch entfernen kann.“, sehr schwer so etwas durchzusetzen. Es geht nur dann, wenn der Autor, der Dieb, gesteht, zugibt, dass er geklaut hat.
    Wie gesagt: Wenn man einfach so sperren lassen könnte, dann gäbe es bei amazon keine Bücher.

    „Darüber zu befinden, ob ich die Wahrheit sage, sollte auch nicht der Kern dieser Diskussion sein.“, richtig. Es sollte vielleicht sogar keine Diskussion sein.

    „Die Kommunikation von Amazon mit Autoren ist suboptimal.“, das sehe ich anders. Aber es kommt wahrscheinlich darauf an, wie man sich anstellt.

    „Ich kann jetzt auch nicht noch mehr dazu schreiben“, klar. Ich klinke mich dann auch aus.

    Der Typ, der behauptet hat, dass deiner 13 Seiten langen Kurzgeschichte 200 Seiten fehlen. Wie ist er wohl auf diese Idee gekommen? Ganz einfach, er kennt das große Buch, das genau die gleiche Handlung hat und bei dem alle Szenen im Detail geschildert sind. Ja, da kann man wirklich besorgt sein, dass amazon das nicht so toll findet.

  23. Isautor schrieb am 31. März 2013 um 16:41 Uhr

    Das ist wirklich nicht zu fassen. Ich bin entsetzt, was du uns da unterstellst. Und ich bin sehr gespannt, was du zu sagen hast, wenn die Wahrheit ans Licht kommt.

    Der Typ, der das gesagt hat mit den 200 Seiten, das ist eine völlig andere Sache, die damit nicht das Geringste zu tun hat. Das war eine Kurzgeschichte für Kinder, was ganz anderes, was ich selbst geschrieben habe.

    Im Sog mitverdienen wollen? Ich frage mich, warum du überhaupt dermaßen für diese Leute kämpfst. Unvorstellbar.
    Die kurzen Ebooks sind abgeschlossene zusätzliche Fallbeispiele, die im Buch nicht vorkommen. Das ist mit dem Verlag abgesprochen. Kein Wort der Ebooks ist auch im Hauptbuch, aber wer nicht gleich das Hardcover kaufen will, der kann sich auch ein Fallbeispiel kaufen. Und alle Fallbeispiele sollten zusammengefasst noch ein print erscheinen.

    Alle Bücher sind von uns, das Hauptbuch und alle Ebooks. Wir leisten ehrliche Arbeit, ich achte immer kleinlich darauf, dass alles korrekt abläuft. Ich finde es einfach unfassbar, was hier gerade passiert. Aber vielleicht liegt es wirklich an der Ungeheuerlichkeit des Vorfalls und ich hätte jemand anderem das auch nicht geglaubt. Trotzdem finde ich deinen Ton mehr als respektlos. Ich sehe auch, dass anscheinend niemand sich das vorstellen kann, was uns passiert ist. Ich kann jetzt hier nicht die Briefe der Anwälte reinkopieren oder was du da sehen willst. Im Gegensatz zu deinen kühnen Behauptungen über meine Person, kopiere ich nämlich nicht Texte irgendwohin, die ich nicht selbst verfasst habe.

    Ja, wir haben die Frau angeschrieben, per Email. Die Postadresse verweigerte uns Amazon.
    Sie hat nicht geantwortet. Dann hat unser Anwalt sie angeschrieben, keine Antwort.

    Weil man die Frau nicht übers Netz ausfindig machen konnte, mussten wir den Anwalt einschalten. Eine Amazonmitarbeiterin hat uns geraten, eine Anzeige bei der Polizei zu machen gegen die Dame, dann würden wir auch die Adresse bekommen. Sie selbst dürfte sie uns nicht geben.
    Dieses Hin und Her geht jetzt fast vier Wochen. Das zerrt an den Nerven.

    Wenn du denkst, man muss Amazon nur mal korrekt anschreiben, dann machs, das will ich sehen. Erstaunlich finde ich, wie du dich für eine Gegenseite stark machst und welche böswilligen Dinge du mir unterstellst. Ich bin froh, dass das hier alles festgehalten wird. Sobald eine Entscheidung vorliegt, werde ich das hier posten, das lasse ich mir nicht nehmen.

    Das Ganze kommt mir irgendwie unwirklich vor. Ich habe ganz naiv gedacht, es reicht, wenn man die Wahrheit sagt. Ich kann mich noch an den Morgen erinnern, wo diese Mail von amazon kam. Meine Mutter war geschockt und ich dachte: Ist doch kein Problem, das lässt sich mit einer mail klären. Nein, lässt es sich nicht. Ich hätte es auch nicht für möglich gehalten.
    Dass man aber als Betroffener auch noch derart angegangen wird, das hätte ich nie gedacht. Ich gehe in unserem Fall davon aus, dass eine einzelne Mitarbeiterin bei Amazon vorschnell gehandelt hat und dann einfach nicht mehr zurückgerudert wurde, nachdem das Buch einmal gesperrt war.
    Ob du es glaubst oder nicht, ob es dir passt oder nicht: Es war so. Und ich muss damit klarkommen. Du kannst mir schlimmste Dinge unterstellen und diese Frau in Schutz nehmen, das ändert leider gar nichts.

  24. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 16:50 Uhr

    Solche versuche gibt es auch bei großen alten Verlagen und wir können nichts dagegen tuen:

    „2312: Roman von Kim Stanley Robinson und Jakob Schmidt von Heyne Verlag (11. März 2013)“

    Schaut euch das Cover an.
    Stanley?
    Der verblödete Durchschnittsleser soll wohl glauben, dass er hier ein Buch auf dem Level von „2001 – Odyssee im Weltraum“ erwerben würde. Nur, dass der Autor nicht Stanley hieß, das war der Regisöööör des Films, aber das bemerkt der Durchschnitts-Depp nicht.
    Der Stanley kommt aus Illinois, kam da nicht der HAL9000 her?
    Natürlich hat er einen Nebular Award bekommen, sonst hätte man es ihm nicht durchgehen lassen. Heute hat er auch genau eine 5 Sterne Bewertung und eine 1 Sterne Bewertung.
    Ich dachte immer, Kim wäre ein Mädchenname.
    Sorry, wenn ich hier zu „dick“ auftrage.

  25. Maja schrieb am 31. März 2013 um 17:00 Uhr

    Isautor, reg dich nicht auf. Ich hab das ja alles live mitbekommen und ihr habt da einfach nur Pech gehabt. Zur Not müsst ihr euch gerichtlich durchsetzen und das schafft ihr auch. Ihr macht tolle Arbeit mit den Tieren und das wird sich alles aufklären. Ihr schreibt diese Sachen selbst, es ist eure Arbeit, das kann keiner wegbehaupten. Auch wenn es ärgerlich ist, ihr müsst durchhalten, und wenn es Monate dauert.
    Alles Liebe.

  26. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 17:41 Uhr

    Liebe Isautor,
    Ich mache mich nicht für amazon stark. Deine unpräzise Infomationsverteilung tut ihr Bestes um die Sache genau so aussehen zu lassen, wie wir es am besten sehen sollen oder wie es dir in den Kram passt. Ich kenne deinen Fall nicht. Du erzählst uns auch nur die halbe Geschichte. Wie sieht die Sache wohl für einen aus der nicht dabei war. Hellseher? Es geht nicht darum, ob du die Wahrheit sagst. In so einem Fall geht es nur darum, dass der, der betrogen hat, zugibt, dass er betrogen hat. Das die dein Buch gesperrt haben kann doch nur bedeuten, dass jemand etwas zugegeben hat. Die geben jedem vor der Sperrung Gelegenheit zu einer Stellungnahme. Oder die Daten, die du hier übermittelt hast, sind schon wieder unvollständig oder irgendwie falsch. War das Buch überhaupt einmal online zu kaufen, oder war es von Anfang an gesperrt?

    „Wenn du denkst, man muss Amazon nur mal korrekt anschreiben“, nein ich denke, amazon hat euch korrekt angeschrieben und ihr habt es verpfuscht sonst hätten sie dein Buch nicht gesperrt. Das Sperren eines Buches kannst du nicht mit dem Löschen einer Rezension vergleichen.

  27. Isautor schrieb am 31. März 2013 um 19:03 Uhr

    Deine erneuten frechen Unterstellungen mal kurz ignorierend, hab ich eben nochmal bei Amazon angerufen, weil ich wissen wollte, welche Beweise man vorlegen muss, wenn man Rechte am Buch geltend machen will. Der Mitarbeiter gibt das weiter, weil er das nicht genau wusste, und ich warte auf einen Rückruf. Aber er sagte, dass sie den Inhalt der Beschwerde NICHT weiterleiten. Und die Adresse auch nicht. Nur den Namen, den der Anspruchsteller in das Formular einträgt. Das ist wohl normal. Alles Weitere müsst ihr über euren Anwalt regeln.

    Das heißt für Autoren, die hier mitlesen:

    wird euer Buch gesperrt, bekommt ihr eine Emailadresse und müsst euch selbst mit dem Anspruchsteller auseinandersetzen. Amazon hält sich ab diesem Moment aus dem Streit heraus und nimmt das Buch offline, bis das geklärt ist. Das tun die natürlich nicht bei Harry Potter, wie der Mitarbeiter sagte, aber als KDP Autor, da ist das schon was anderes.
    Eine Chance zur Gegendarstellung gibt euch Amazon nicht, auch wenn Rouven das behauptet. Warum nicht? Weil jeder von beiden lügen kann. Das können nur Gerichte klären. Das würde ein ewiges Hin und Her geben und Amazon wüsste nicht, wem sie glauben sollen.
    Was ist der Schutz vor solchen fremden Übergriffen?
    Erst mal keiner. Das Buch ist im off, sozusagen. Ihr könnt euer Recht erstreiten und der Anspruchsteller trägt die Kosten, wenn ihr gewinnt. Ich frage mich halt, wer zahlt, wenn der Anspruchsteller mittellos ist.

    Nach dieser telefonischen Auskunft weiß ich jetzt, dass wir vielleicht doch nicht außer der Reihe unverschämt behandelt wurden, sondern das ist das Standardprozedere. Ich habe den Mitarbeiter gebeten, dass man vielleicht auf den Amazon-Hilfeseiten mal eine Bemerkung dazu hinterlässt, damit andere Autoren nicht wie ich in die Röhre gucken und die Welt nicht mehr verstehen.
    Menschlich gesehen ist das natürlich alles sehr ärgerlich, aber praktisch gesehen geht es wohl kaum anders, wenn man darüber nachdenkt. Jemand behauptet etwas, der andere sagt das Gegenteil. Was tut man jetzt?

    @Maja: Danke dir. Jenseits aller Frechheiten, die ich hier lesen darf, samt unmöglicher Unterstellungen, weiß ich, dass es im Grunde nur eins von 20 Büchern ist und die Aufregung vielleicht nicht wert ist. Ich habe mich hinreißen lassen, weil ich mich ungerecht behandelt fühlte. Wer mich kennt, der weiß, dass ich so einen Schwachsinn, wie oben aufgezählt, nicht machen würde.

    Sicher ist, dass wir keinen Vergleich annehmen werden, wenn die Gegenseite es anbietet. Ich werde da keinen Schritt zurückweichen. So was darf man einfach nicht durchgehen lassen.
    Ich wünschte, die Gerichtsverhandlung wäre schon nächste Woche. Ich muss das Gesicht dieser Frau sehen. Und ich will hören, was sie sagt, falls sie sich überhaupt in den Gerichtssaal traut nach der Nummer. Aber jetzt warte ich erst mal auf nächste Woche, bis ihre Frist abläuft. Irgendwann muss sie oder ihr Anwalt Stellung beziehen. Ewiges Schweigen werden wir nicht dulden. Ich bin sehr gespannt, was sie eigentlich will.

    Liebster Rouven, wärest du Anwalt, würde ich dich lieber nicht konsultieren. Das mag dir verwirrend erscheinen, was ich schreibe und das ist es auch, weil es verwirrend ist. Ich versuche selbst, es mir zu erklären. Aber ohne Informationen oder wenigstens einer konkreten Stellungnahme der Gegenseite, kann man das nicht. Man weiß ja nicht mal, wogegen man kämpft.
    Deine komischen Bemerkungen mir gegenüber liegen vielleicht darin begründet, dass ich dich an eine ungeliebte Großtante erinnere oder was weiß ich. Jedenfalls sieht man jetzt, dass es jedem so gegangen wäre wie uns, da kannst du formulieren, wie du willst.
    Und wenn du mal in die Situation kommst, wirst du eine Mail von amazon bekommen mit einem Namen und einer Emailadresse und der Aufforderung, dich mit der Person zu einigen. Vielleicht denkst du dann mal an diese Debatte hier. Und sollte sie noch online sein, dann bin ich sehr gespannt wie du wahnsinnig geschickt dieses Dilemma lösen wirst. Kannst du ja gerne hier posten, das hilft uns Deppen bestimmt vortrefflich weiter.

    Alle Autoren, die das hier verfolgt haben und mir Glauben schenken, wird der Ausgang des Ganzen ernsthaft interessieren, hoffe ich. Man rechnet nicht mit soetwas, aber es kann über einen unvorbereitet hereinbrechen. Gerne teile ich euch dann mit, wie wir dagegen vorgegangen sind und was ihr tun könnt, damit es euch nicht so geht wie uns.

  28. Rouven schrieb am 31. März 2013 um 21:08 Uhr

    Also Sorry, wenn du es als Beleidigung auffassen willst, dann tut es mir sehr Leid.
    Ich kann dein Gefasel nur als Verhohnepipelung bezeichnen. Es entbehrt jeder rechtlichen und logischen Grundlage.
    Großtante? Nein, aber das willst du nicht wirklich wissen.
    Dein Anruf, Sonntag, Ostern, heute? Oder hab ich mich im Datum geirrt?
    Und da kam ein kompetenter ans Telefon, an Ostern? Nein, ach so der hat es weitergeleitet.
    Glaubst du das die Dame vor Gericht erscheint? Und wenn sie nicht kommt, dann schaltet amazon dein Buch wieder frei? Wach auf!

    „Das heißt für Autoren, die hier mitlesen: wird euer Buch gesperrt,“
    Auf welchen Paragraphen der AGB berufen die sich, um das von dir beschriebene Vorgehen zu rechtfertigen? Es ist eine amerikanische Firma. Wenn es nicht im Vertrag geregelt ist, wird es nicht gemacht!

    Ich wünsche dir viel Glück mit diesem Buch und ich klinke mich hier jetzt aus.

  29. GeorgF schrieb am 3. April 2013 um 13:11 Uhr

    Das ist halt Internet.
    Jeder kann im Forum posten, bei Youtube ein Video hochladen oder eben ein eBook veröffentlichen.
    Die Plattformen können nicht alles kontrollieren, für jedes eBook mit einer Verkaufszahl von 20 Exemplaren kämpfen usw.

    Wenn sich jemand beschwert, dann löscht Amazon halt das Produkt. Amazon gibt fast als einziger die Möglichkeit mit Selfpublishing Geld zu verdienen und da ist man halt Amazons Regeln untergeordnet. Klar ist es mies, aber deutsche Anbieter haben nicht mal mit dem großangekündigten Tolino eine Selfpublishingplattform auf die Beine gestellt.

    Schon jetzt wollen irgendwelche Herrn Roland Reußer, das Amazon für eingestellte Kopien haftet. Stellt euch vor Amazon würde nicht sofort ein gemeldetes Werk löschen, dann gäbe ein einen riesen Aufschrei “pöhse Amerikaner untergraben deutsche Kultur!1111”.
    Klar drückt man auf den Löschknopf.

    Aber mal zum Thema- wird nun Gerhardts SECHS von Amazon verschwinden oder nicht?

  30. Anton Christian Glatz schrieb am 3. April 2013 um 14:43 Uhr

    Wenn das Ende verraten wird, nennt man das “spoilern”. Ist bei narrativen Texten iin der Tat etwas vom Schilmmsten, was einer Autorin / einem Autor passieren kann.

  31. Muriel schrieb am 3. April 2013 um 18:33 Uhr

    @Anton Christian Glatz: Naja. Es gibt Autoren, die es so sehen, und es gibt andere.

  32. Rouven schrieb am 4. April 2013 um 13:51 Uhr

    Das bedeutet, es geht auch andersrum. Und es bedeutet noch mehr.

  33. Sabine schrieb am 4. April 2013 um 18:06 Uhr

    Zitat aus der von Rouven verlinkten Mail des Verlegers Christopher Schroer:

    “Danke an die Leser, Kunden, Verleger, Buchhändler und Freunde, die mich in zahlreichen Gesprächen in meiner Entscheidung bestärkten.”

    Schade, dass er den Autoren nicht dankt. Und nicht nachvollziehbar, denn ohne Autoren wäre er kein Verleger.

    Aber solange Autoren zuverlässig die Interessen von Verlegern und Buchhandlungen vertreten anstatt ihre eigenen, werden die wichtigsten Menschen auf dem Buchmarkt sich weiterhin mit Hungerlöhnen zufrieden geben müssen und weiterhin aus existenziellen Gründen nur einen Bruchteil dessen schreiben können, was ihnen tatsächlich unter den Nägeln brennt.

    Im Moment scheint der gesamte Buchmarkt abzüglich Amazon gegen die Leser zu kämpfen, denn es sind die Kunden, die entscheiden, wo sie kaufen und wo nicht.

  34. Isautor schrieb am 5. April 2013 um 12:08 Uhr

    @Rouven: Amazon beruft sich auf folgenden Paragraphen der Nutzungsbedingungen von KDP:

    Aus 5.1.2: “Wir sind berechtigt, die von Ihnen für Ihre digitalen Bücher zur Verfügung gestellten Metadaten und die Produktbeschreibung aus einem beliebigen Grund zu entfernen oder zu ändern,[…]. Wir können ferner den Umschlag Ihres digitalen Buchs oder Teile davon aus einem beliebigen Grund entfernen […]”

    Zitat Ende. So haben die das auch unserem Anwalt mitgeteilt. Sie haben sich abgesichert, nehmen es raus und, ich zitiere:
    “Amazon hält sich aus Streitigkeiten Dritter grundsätzlich heraus.”
    Soll heißen: kloppt euch, und sagt, wenn’s vorbei ist. Solange bleibt das Buch offline.

    “Und wenn sie nicht kommt, dann schaltet amazon dein Buch wieder frei?”
    Wenn sie nicht kommt, kann ein Versäumnisurteil ausgesprochen werden. Das ist vollstreckbar. Wegbleiben ändert für sie nichts. Wenn jemand unentschuldigt nicht vor Gericht erscheint, kann die Sache auch ohne ihn beschlossen werden.

    @Georg F: Ja, so wird es sein. Die können sich halt nicht um jeden Fall einzeln kümmern und nehmen das Buch erst mal raus. Ich will mich jetzt nur schlau machen, wie man den Prozess des Wiedereinstellens beschleunigen kann. Oder ob man den wochenlangen Verdienstausfall gegenüber dem Kläger geltend machen kann.

    Was den Tolino angeht, da hatte ich auch große Hoffnungen an eine Indie-Plattform mit verknüpft. Aber vielleicht kommt das ja noch.

  35. Sabine schrieb am 5. April 2013 um 12:48 Uhr

    @Isautor

    So einfach kann die Dame sich die Sache leider nicht machen:

    “Als Zeuge erfüllen Sie eine wichtige staatsbürgerliche Pflicht. Nach dem Gesetz sind Sie als Zeuge verpflichtet, vor Gericht zu erscheinen. Dieser Pflicht können Sie sich nicht entziehen.”

    http://www.justizportal.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=13295&article_id=56779&_psmand=50#a

    Sollte sich die Behauptung der Dame als Schall und Rauch erweisen (was ja aufgrund Deiner Angaben mehr als wahrscheinlich ist), kannst Du sie anschließend auf Schadensersatz verklagen.

  36. Rouven schrieb am 5. April 2013 um 13:07 Uhr

    Wenn du (bei Gericht) klagst und die nicht kommt, dann passiert nichts.
    Es kann nicht sein. Denn es könnte sein, dass sie recht hat und deswegen muss sie erst gar nicht zu dir ins Gericht kommen. Vielleicht wohnt die in Bremen und du klagst in München, soll die dann 400 bis 1000 EUR ausgeben, nur um pünktlich im Gericht zu sein? Die hat als Erstes geklagt aber nicht vor Gericht, sondern bei amazon. Wenn deine Geschichte stimmt. Du gibst uns auch nicht alle Fakten. Im Forum von amazon steht (du selbst hast es geschrieben), es handelt sich um eine Biogafie? Und darin geht es eigentlich nur um Tierverhalten. Wenn du die wichtigen Kleinigkeiten weglässt, dann sie es vielleicht so aus, als ob amazon „willkürlich“ Bücher sperren würde, ich bin mir aber sicher, es sind HANDFESTE Fakten vorhanden und deswegen hat amazon das Buch gesperrt.

    Du machst das in dem Fall mit deiner Mutti zusammen, das Buch. Bist du in diesem Fall überhaupt der rechtliche Vertreter oder läuft das auf den Namen deiner Mutti. Hat deine Mutti denn dir alle Fakten mitgegeben?

    Stell dir vor, ich klage jetzt, weil du mir 50000 € schuldest. Glaubst du es genügt zu sagen: Nein ich schulde kein Geld. Ja natürlich reicht das. Deshalb ist es egal, was die Frau behauptet. Es könnte gut sein, dass: Dein Anwalt zieht die Sache schön in die Länge (legal, alles legal), dass er viel Honorar bekommt, daher erzählt er dir über alles, das er legal machen kann, und schlägt dir dies und das vor, und am Ende hast du nichts als Kosten.

    Eine Behauptung eines Dritten ist noch keine Streitigkeit zwischen zwei Parteien.

    Bei den Selfpublishern wird doch andauernd behauptet er hätte abgeschrieben oder sonst etwas verbrochen. Da könnten die Verlage einfach alle Selfpublisher sperren lassen, wenn amazon „ungeprüft“ einfach so die Bücher sperren würde. Das meine ich damit als sich schrieb, dass die von amazon auch nicht verblödet sind. Bei den amerikanischen Firmen gibt es noch viel viel mehr üblere Tricks, die amazon alle überlebt hat, sonst wäre amazon auch nicht so groß geworden.

    Um jetzt die letzten Missverständnisse über meine unhaltbare Behauptung aus der Welt zu schaffen.
    Ich behaupte: „amazon sperrt nicht willkürlich Bücher. Es gibt immer Gründe dafür. Gründe, die jeder nachvollziehen kann.“

  37. Sabine schrieb am 5. April 2013 um 13:45 Uhr

    Wenn das so einfach ginge, ein Buch vom Markt zu nehmen, dann mache ich das jetzt auch so. Ich werde jetzt Amazon schreiben, dass dieses komische neue Buch von J. K. Rowling (das mit dem plötzlichen Todesfall) ein Plagiat ist. Tatsächlich stammt es von mir. Behaupte ich einfach mal.

    Rowlings Anwälte werden mich natürlich sofort verklagen. Ich geh da aber nicht hin, weil ich es gar nicht einsehe, die weite Reise nach London zu unternehmen; und außerdem regnet’s da sowieso dauernd und ich mag keinen Regen.

    Also bleibt Rowlings Buch gesperrt bis in alle Ewigkeit.

    Scherz beiseite – die Dame hat eine Behauptung aufgestellt und damit Isautor wirtschaftlichen Schaden zugefügt (von der Rufschädigung einmal ganz zu schweigen). Selbstverständlich hat sie diese Behauptung zu beweisen und Isautor den Schaden zu ersetzen, sollte sich die Behauptung der Dame als haltlos herausstellen.

    Solche Streitfälle zu klären, dafür sind Gerichte da. Und wenn ein Gericht sie vorlädt, dann hat sie zu erscheinen. Vielleicht genügt es dem Gericht in diesem Fall auch, wenn sie selbst zu Hause bleibt und ihren Anwalt in die Verhandlung schickt. Das kommt aber dann aufs selbe raus. Sollte tatsächlich die Behauptung der Dame zutreffen, dann wäre sie ja dumm, wenn sie sich diese Chance entgehen ließe. Sie hat ein Recht auf rechtliches Gehör. Isautor ebenfalls.

  38. Isautor schrieb am 5. April 2013 um 14:01 Uhr

    @Sabine: das wird auf jeden Fall geschehen. Die Schadenersatzklage haben wir fest eingeplant. Schließlich fällt das Buch wochenlang aus und wir haben monatelang Ärger, Arbeit und so weiter. Wir drehen gerade unser Fimmaterial für diese Arbeit mit den Tieren und in zwei Wochen gehts zu einem wichtigen Kongress, wo diese Arbeit vorgestellt wird. Diese Ebook-Geschichte bremst einen dabei aus und man beschäftigt sich zuviel damit. Das raubt Zeit und Nerven. Im Gegensatz zu Rouvens Behauptungen muss sich die Dame nach ihrer Beschwerde sehr wohl mit uns auseinandersetzen. Etwas behaupten und dann zurücklehnen geht eben nicht. Egal, was sie vorwirft, behauptet oder einfordert: Man darf sich wehren und sein Recht durchsetzen.

    Gut Rouven, sollte es diese Gründe geben (und die interessieren mich brennend), dann sag mir, wie ich an diese Informationen kommen kann. Es gibt zwei Möglichkeiten:

    1. Ich lüge. Ich denke mir das zum Spaß aus. Ich habe Zeit und schreibe in Foren irgendeinen Quatsch über Leute. Wenn du das glaubst, dann hör auf zu diskutieren und lache auf dem Sofa.

    2. Ich sage die Wahrheit. Dann nutzt mir das, was du sagst, gar nichts. Warum du unbedingt daran glauben willst, dass Amazon
    a) so was nicht tun würde und
    b) die Dame Amazon garantiert nicht belogen hat, nichts erfunden hat und es tatsächlich Fakten gibt
    das erschließt sich mir allerdings noch nicht.

    Wäre sehr schön, wenn ich diese Fakten WÜSSTE. Unser Anwalt hat mit Fristsetzung bis nächste Woche nochmals die Stellungnahme der Dame amazon gegenüber angefordert. Auch hat er den gegnerischen Anwalt aufgefordert, sich endlich zu äußern, welche “Fakten” Amazon mitgeteilt wurden. Sie liegen immer noch nicht vor. Soll ich jetzt welche für dich erfinden? Mir sind die Hände gebunden, bis die endlich mal die Klappe aufmacht.

    Dass es nur um Tierverhalten geht, das habe ich in dieser Diskussion mehrmals gesagt. Ich habe es nicht weggelassen, aber du hast es in deiner Rage wohl überlesen. Ich fasse es ein letztes Mal für dich zusammen, das scheint einfacher zu sein:

    1. Das Buch handelt von Tierverhalten, das in eigener Arbeit von meiner Mutter/uns über Jahre erforscht wurde. Es ist aus der Ich-Perspektive meiner Mutter geschrieben.

    2. Das Buch enthält nur wahre Tatsachenberichte. Alle vorkommenden realen Personen wurden unkenntlich gemacht oder bei Realnamennennung um Erlaubnis gefragt.

    3. Das kleine E-Book ist ein Fallbeispiel der 20-jährigen Forschungsarbeit.

    Also nichts anderes, als andere Sachbücher, die Fallbeispiele von der Heilung einer Katze oder sonstwas erzählen.

    Auf welchen Paragraphen sich deine Behauptung stützt, ist mir allerdings schleierhaft. Man muss nicht vor Gericht erscheinen?
    [url]http://www.t-online.de/ratgeber/finanzen/recht-steuern/id_48751316/das-versaeumnisurteil-und-seine-konsequenzen.html[/url]

    Das werden wir ja sehen.

  39. Rouven schrieb am 5. April 2013 um 14:27 Uhr

    Zu dem Buch von Frau R. kamen wohlmöglich mehr als tausend Vorwürfe, aber der Verlag sagt einfach: „Leck mich! Das Buch bleibt auf dem Markt!“ Das sind die bösen Tricks, die ich bereits erwähnt habe. Man muss ganz vorsichtig sein, was man sagt, denn die drehen einem gleich einen Strick daraus. Nie irgendwas zugeben und auch nie kostenlos Informationen rausgeben. Hartnäckigen Gerüchten zufolge kommen bei fast jedem Buch irgendwelche Vorwürfe ans Tageslicht. Spätestens, wenn das Buch einigermaßen erfolgreich war. Diese Bücher werden natürlich alle sofort von amazon gesperrt, und die Zusammenarbeit mit dem Verlag gekündigt, also Random House und Carlsen und Weltbild und ganzen anderen großen. Deshalb sind deren Bücher auch so schwer zu bekommen, man muss sich da schon irgendwie in die Niederungen des Schwarzmarktes begeben, Repressalien und Gewaltandrohungen durch die verfolgenden Staatsorgane in Kauf nehmen. Letzten Endes sitzen deren Bosse den ganzen Tag im Gericht, weil irgendein Spinner irgendetwas behauptet hat.
    Ich quittiere das mit einem zarten Lächeln.

  40. Isautor schrieb am 5. April 2013 um 14:43 Uhr

    @Sabine: Genau das hab ich Amazon auch geschrieben! Dass ich jetzt einfach sage, der neue Fitzek, der ist von mir, raus damit. Damit wollte ich Amazon zu einer Stellungnahme provozieren. Leider nur ne Baukasten-Antwort ohne Inhalt. Aber der Mitarbeiter, den ich an Ostern (Ja, an Ostern) dran hatte, der sagte, das wäre natürlich ein Unterschied, ob es sich um ein kleines Ebook von KDP oder einen Bestseller handelt. Welche “Beweise” willst du Amazon auch per mail vorlegen? Das kann ja nur eine Veröffentlichung vor unserer sein oder ein Manuskript. Aber da kann ich Harry Potter abtippen und einreichen. Das ist kein Beweis.

    Natürlich hab ich auch hin und herüberlegt, was der WIRKLICHE Grund für die Aktion war. Welchen Grund hat jemand, so was zu machen?
    Einer ist mir eingefallen, aber das ist reine Spekulation. Wir bestellen regelmäßig Zubehör für unsere Arbeit, das sind alles Spezialanfertigungen. In dem Laden, wo wir das abholen wollten, erzählte uns die Verkäuferin, dass die Klägerin vor Kurzem hier war und ebensolches Zubehör kaufte.
    Unsere Methode, mit Tieren zu arbeiten, steht unter Schutz beim Patentamt. Man darf diese Methode nur dann woanders lehren, wenn man bei uns eine Ausbildung absolviert hat. Angenommen, diese Dame hat sich das Zubehör gekauft, um selbst diese Methode heimlich zu unterrichten? Und da das Ebook ein Fallbeispiel hier aus der Gegend ist, wo sie auch wohnt, könnte es sein, dass einer ihrer “Schüler” sie anspricht, weil er unser Ebook gelesen hat. Und dann käme raus, dass sie ohne Erlaubnis unterrichtet. Das ist zwar wild spekuliert, aber immerhin ein nachvollziehbares Motiv. Wenn ich im Recht bin und sehe, dass jemand mein Buch vertickt oder irgendwas, dann melde ich mich, beziehe Stellung, mache Rechte geltend. Wer hinterm Rücken anklagt und sich dann zurückzieht, der hat ein ganz schlechtes Blatt auf der Hand.
    Wenn Amazon Beweise vorlägen, dann frage ich mich, warum die dann auf Verlangen unseres Anwalts nicht rausgegeben werden. Vielleicht gibt es die nicht und es stimmt, dass Bücher erst mal gesperrt werden. Und das ist der Skandal, weswegen ich hier und in anderen Foren schreibe. Nur deswegen, weil es ungeheuerlich wäre. Und man in dem Fall als Autor machtlos ist.
    Deshalb ist diese Rouven Diskussion auch so sinnlos, weil er einfach was behauptet und ich auch. Später wird noch behauptet, wir haben keine Gerichtsbarkeit in Deutschland. Jo.

    Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt. Und dann bin ich auf Rouven Stellungnahme mehr als gespannt. Ich habe sogar überlegt, jemanden anzustiften, ein unwichtiges Ebook von mir sperren zu lassen. Nur, um den Beweis zu führen. Ein Live-Experiment. Ich würds echt machen, aber ich weiß nicht, welche Konsequenzen das hat. Der Sperrer müsste Amazon anschreiben und nur behaupten, Rechte an dem Buch zu haben, ohne Beweise einzureichen. Und die Antworten von Amazon dann mitteilen. Man könnte sogar ein Ebook extra dazu hochladen mit irgendeinem Quatsch drin.

  41. Sabine schrieb am 5. April 2013 um 20:00 Uhr

    @Isautor

    Wir leben hier immer noch in einem Rechtsstaat und es gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung durch ein ordentliches Gericht die Unschuldsvermutung.

    Diese Dame, die gerade mit wildem Eifer aus welchen Gründen auch immer dabei ist, sich in Teufels Küche zu bringen, ist keine Klägerin! Sie hat Dich schließlich nicht verklagt. Zumindest hast Du bisher nichts dergleichen geschrieben.

    Sie ist eine Behaupterin. Sie behauptet, Du hast X getan, und Du behauptest, Du hast X nicht getan. Damit steht Aussage gegen Aussage.

    Amazon ist kein Gericht, sondern ein Gemischtwarenladen, ein überdimensionierter Tante-Emma-Laden, der neben Schwimmbrillen und Schimmelentfernern auch ein paar Bücher im Angebot hat. Wenn Autor A nun mit Autor B (oder mit jemandem, der behauptet, Autor zu sein) in Streit gerät, dann ist es nicht der Job des Gemischtwarenhändlers, den Streit zu schlichten. Das ist Aufgabe eines ordentlichen Gerichts.

    Der Tante-Emma-Laden Amazon will nun nicht auch noch selbst zwischen die Fronten geraten und tut deshalb das einzig Gebotene: er nimmt das inkriminierte Buch erst einmal aus dem Handel. Falls (FALLS!) nämlich die Dame mit ihrer Behauptung recht haben sollte, dann würde Amazon sich selbst in die Bredouille bringen, wenn sie das Werk weiterhin feilbieten würden, obwohl die Dame ihnen doch gesagt hat, dass …

    Nachdem der Laden Millionen Bücher anbietet, ist dieses Risiko für Amazon tatsächlich untragbar. Deshalb die Reißleine.

    Es gibt für Dich in diesem Streit tatsächlich nur eine einzige sinnvolle Strategie: Anwalt her und Dame vom Gericht zwingen lassen, ihre Behauptungen zu beweisen.

    Nicht Du musst Deine Unschuld beweisen (Rechtsstaatsprinzip!), sondern SIE muss Dir Dein Fehlverhalten nachweisen, wenn sie schon meint, solche Behauptungen aufstellen zu müssen.

    Mit dieser ganzen Korrespondiererei mit Amazon habt Ihr viel Zeit verloren; das hätte nicht sein müssen, denn für Rechtsstreitigkeiten ist Amazon weder kompetent noch zuständig. Die verkaufen ihr Zeugs, mehr können die nicht.

    Hast Du Dir mal das Formular angesehen, mit dem man Amazon auf eine mögliche Urheberrechtsverletzung aufmerksam machen kann? Da werden keinerlei Unterlagen oder Beweise gefordert.

    Aus meiner Sicht ist das mühelos nachvollziehbar, denn Amazon beschäftigt keine Fachanwälte für Urheberrecht. Die sind nur daran interessiert, sich nicht selbst strafbar zu machen, indem sie wider besseres Wissen (die Dame hat’s ihnen ja gesagt) ein mutmaßliches Plagiat weiterhin verkaufen. Alles andere ist tatsächlich der Job Deines Anwalts.

  42. Rouven schrieb am 31. Juli 2013 um 03:29 Uhr

    Ohne provozieren zu wollen:
    Ich frage mich seit Längerem, wie die Sache von Isauthor wohl ausgegangen ist, wenn sie denn jetzt schon zu Ende ist.

  43. Brad Roderick schrieb am 4. August 2013 um 15:02 Uhr

    Das wäre interessant zu wissen!

    Ein Kollege hat sein Buch einfach gelöscht und unter einem neuen Titel herausgebracht, auch mehrmals und unter anderem Namen und neuem Cover!

    Das empfehle ich auch dem Isautor, wenn er sich keiner Schuld bewusst ist! Amazon ist das egal!

    Oder mal woanders hochladen, beim Tolino vielleicht!

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