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Beitrag vom 8. Dezember 2015 | Rubrik: E-Books

Ausführlicher Test: Tolino Shine 2HD und Tolino Vision 3HD

Der Tolino des Jahres 2015

Mit den beiden aktuellen Modellen Tolino Shine 2HD und Tolino Vision 3HD sind die Tolino-Lesegeräte technisch auf dem aktuellen Stand der E-Reader-Technologie angekommen. Doch welches Modell sollten Sie kaufen oder verschenken?

Wir haben die neue Modellgeneration ausführlich in der Praxis getestet und geben Tipps.

Wer steckt hinter Tolino?

Der Tolino Shine war 2013 das erste E-Ink basierte Lesegerät für E-Books, das die so genannte »Tolino-Allianz« auf den Markt brachte. Konkurrierende Buchhandelsunternehmen wie Thalia, Hugendubel, Weltbild und Bertelsmann entwickelten damals zusammen mit der Telekom eine gemeinsame Lese-Hardware, um Amazons Kindle-Macht in Deutschland Paroli zu bieten. Heute – gut zwei Jahre später – kann man sagen, dass dies gelungen ist. Eine Umfrage im letzten Herbst ergab, dass für Kindle und Tolino annähernd gleich viele E-Books verkauft werden. Kindle und Tolino dominieren mit zusammen rund 90% den E-Book-Markt in Deutschland.

Video: Die alten und neuen Tolino-Modelle im Vergleich

Vorschaubild

Vergleich: Tolino Shine 2HD und Tolino Vision 3HD

In den letzten zweieinhalb Jahren ist zudem die Zahl der Buchhändler stetig gewachsen, die sich der Tolino-Allianz angeschlossen haben. Der Buchgroßhändler Libri brachte die Geräte auch in die angeschlossenen kleineren Buchhandlungen. 2015 traten die im Südwesten Deutschlands starke Buchhandlung Osiander und die Mayersche Buchhandlung aus Nordrhein-Westfalen ebenfalls der Tolino-Allianz bei.

Obwohl auch der kanadisch-japanische Hersteller Kobo technisch hervorragende Geräte anbietet, zeigt sich am Ende doch, dass nicht allein die Hardware über den Erfolg entscheidet, sondern auch die Breite der Unterstützer und die Zahl der Shops und angebotenen E-Books.

Während Amazon mit seinen Websites und dem Kindle ein relativ geschlossenes Universum ist, stellt sich das Tolino-Umfeld offener dar. Zwar ist es sinnvoll, den Reader bei der Buchhandlung zu kaufen, bei der man künftig auch überwiegend seine E-Books erwerben wird, doch im Grunde genommen kann man den digitalen Lesestoff bei allen Shops kaufen – nur eben nicht bei Amazon. Näheres dazu weiter unten.

Gehäuse und Aussehen

Bis vor Kurzem war noch das allererste Tolino Modell zu haben, der Tolino Shine aus dem Jahre 2013. Dieser wurde seit Ende Oktober 2015 vom Tolino Shine 2HD abgelöst. HD steht für ein besseres, schärferes Display.

An der Bezeichnung Tolino Vision 3HD sieht man, dass das rund 30 Euro teurere Tolino-Modell bereits in der 3. Version vorliegt, die die 2. ablöst. Das erste Modell hatte seinerzeit ein moderneres Gehäuse, die zweite Version war spritzwassergeschützt, und die dritte Version hat nun ebenfalls ein hochauflösendes Display mit aktueller E-Ink Carta-Technik. Das Gehäuse des teureren Tolino Vision ist seit der Einführung im Jahre 2014 immer gleich geblieben. Das erste Modell war auf der Rückseite noch bronzefarben, so wie sich der Tolino Shine seinerzeit ebenfalls komplett bronzefarben zeigte, obwohl die Gehäuse immer schon aus Plastik waren und sind.

Fotogalerie (15 Bilder): Tolino Shine, Tolino Vision und der Kindle

Nun präsentieren sich Tolino Shine 2HD und Tolino Vision 3HD komplett schwarz mit einem 6-Zoll-Lesedisplay. Auf den ersten Blick sehen sie fast identisch aus, und man fragt sich, warum der Vision 30 Euro teurer ist: Beide kommen mit dem gleichen guten Display, beide haben eine Beleuchtung, beide bedient man mit Tipp- und Wischgesten.

Schaut man ganz genau hin, so ist der Tolino Shine 2 HD ein ganz klein wenig dicker und länger als der Vision 3HD, was jedoch kaum auffällt. Auffälliger hingegen ist die beim Shine leicht vertiefte Lesefläche, was mit dem Finger deutlich spürbar ist. Die Oberfläche des Tolino Vision ist und war schon immer plan und erinnert mehr an ein Tablet.

Ebenfalls spürbar ist, dass die Home-Taste am unteren Rand beim Tolino Shine weiterhin mechanisch ausgelegt ist. Ein sanfter Druck führt die Tolino Geräte immer zurück zum Startbildschirm. Beim Tolino Vision ist die Home-Taste nur eine sichtbare, aber mit dem Finger nicht ertastbare Fläche, die bei Berührung kurz aufleuchtet.

Beide Geräte haben auf der Gehäuseunterseite den Anschluss für ein USB-Kabel, über das das Gerät aufgeladen wird und über das es durch Anschluss an einen Computer auch mit E-Books befüllt werden kann. Bequemer ist freilich der Buchtransfer via WLAN.

Das erste Modell des Tolino Shine war seinerzeit einer der wenigen E-Reader, der einen Mikro-SD-Kartenslot besaß, über den man Buchdateien auch auf diesem Weg aufs Gerät bringen konnte. Der Shine 2HD besitzt keinen Kartenslot mehr.

Sowohl Tolino Shine 2HD als auch Tolino Vision 3HD haben rund 2 GB Speicher für E-Book-Dateien, hinzu kommen rund 25 GB Speicher im virtuellen Cloud-Speicher der Telekom, den man sozusagen beim Kauf mit erwirbt.

Am oberen Gehäuserand beider Geräte befinden sich zwei Schalter. Über den linken kann man das Gerät ein- und ausschalten. Ein kurzes Tippen schaltet das Gerät in den Ruhemodus, ein längerer Druck zeigt ein Menü, über das der Tolino ausgeschaltet werden kann. Auch Bildschirmausdrucke lassen sich darüber anfertigen. Ist der Tolino im Ruhezustand, zeigt er ein lächelndes Schlafgesicht.

Über die Taste rechts oben lässt sich die Beleuchtung des Displays ein- und ausschalten, ein längerer Druck aktiviert den virtuellen Schieberegler zum individuellen Einstellen der Helligkeit. Keines der Geräte besitzt eine automatisch Anpassung der Beleuchtung an die Umgebungshelligkeit.

Nur das Gehäuse des teureren Tolino Vision ist spritzwassergeschützt. Er kann auch mal beim Lesen in die Badewanne fallen. Wir haben dies zugegebenermaßen als einziges nicht getestet, doch andere Tester können bestätigen, dass das Gerät ein vollständiges Untertauchen schadlos übersteht. Ob man dies benötigt, muss jede Leserin und jeder Leser auf Basis der eigenen Lesegewohnheiten selbst entscheiden.

Eine weitere Hardware-Besonderheit des Tolino Vision ist das virtuelle Umblättern durch ein Klopfen auf die Gehäuse-Rückseite. Das ist jedoch eigentlich nur bei einer ganz speziellen Handhaltung möglich. Obwohl das Klopfen nicht stark erfolgen muss, ist die sanfte Berührung des Displays mit dem Daumen in der Lesepraxis vertrauter und intuitiver.

Was also Aussehen und Bauweise der Gehäuse betrifft, gibt es keinen Modell-Favoriten, und wir halten die Entscheidung für Geschmackssache. Die 30 Euro Preisunterschied sind nicht recht zu bemerken.

Alle Geräte verbinden sich per WLAN mit dem Internet. Mobilfunkvarianten wie beim Kindle gibt es bei Tolino nicht.

Als einziges Zubehör wird bei den Geräten ein USB-Kabel mitgeliefert.

Das Lesedisplay

Sowohl Tolino Shine 2HD als auch Tolino Vision 3HD haben ein gleich großes 6-Zoll-Display der neuesten E-Ink Carta-Technik. Mit einem Wert von 300 dpi entspricht die Schärfe der eines gedruckten Buches. Zudem ist der Vorteil aller E-Ink-Geräte gegenüber Tablets der, dass man auch in der prallen Sonne lesen kann. Die stromsparende Darstellung sorgt zudem dafür, dass der Akku je nach Leseleistung tage- und wochenlang durchhält.

Besitzer eines älteren Tolino Vision oder eines Tolino Shine müssen jedoch jetzt nicht neidisch werden: So enorm groß ist der Unterschied zwischen dem bisherigen Display und dem HD-Display nicht. Er fällt nur bei genauem Hinsehen im direkten Vergleich auf. Dabei ist die Verbesserung vom Shine zum Shine 2HD deutlicher zu erkennen als die vom Display des Vision 2 zum 3HD.

Ein deutlicher Unterschied ist jedoch zu bemerken, wenn man die Displaybeleuchtung anschaltet bzw. hochregelt. Selbst in einem normal beleuchteten Raum sorgt die Beleuchtung dafür, dass das virtuelle Papier weißer und der Kontrast zur Schrift besser werden.

Die neue Gerätegeneration hat ein deutlich weißeres und helleres Display. Besonders die Beleuchtung des ersten Tolino Shine wirkt gegenüber dem Shine 2HD wie ein trübes Kellerlicht. Der Kontrast hat sich gegenüber dem ersten Modell enorm verbessert, sodass Besitzer des ersten Tolino Shine, die viel damit lesen, den Wechsel zu einem neueren Modell erwägen sollten.

Erstaunlicherweise ist jedoch auch das Display des Tolino Vision 3HD bei voller Lichtleistung deutlich heller und weißer als das des Tolino Shine 2HD. Die Anzeige des 2HD wirkt im direkten Vergleich etwas gelber. Das erstaunt, ist doch die Displaytechnik identisch.

Anders als beim aus sich selbst heraus leuchtenden Display eines Tablets sind bei allen E-Ink-Readern im unteren Gehäuserand kleine LEDs verbaut. Daher sind am unteren Displayrand oft leichte Schatten zu sehen.

Aber sowohl beim Tolino Shine 2HD als auch Tolino Vision 3HD sind die Displays gleichmäßig ausgeleuchtet und die Schatten kaum wahrnehmbar.

Sowohl das leicht ins Gehäuse zurückgesetzte Display des Shine 2HD als auch das des Vision 3HD reagieren zügig auf Berührungen.

Um Artefakte früherer Inhalte zu eliminieren, ist ein komplettes Invertieren des Displays nicht mehr notwendig. Auch mit dem »Trick« einer fast unsichtbaren Rasterung müssen die neuen Modelle nicht mehr arbeiten. Beim virtuellen Umblättern gibt es quasi keinen Durchscheineffekt mehr. Ob die Geräte dennoch die Anzeige durch ein Invertieren »aufräumen« sollen, lässt sich in den Einstellungen festlegen. Aufgrund unserer Test empfehlen wir die komplette Deaktivierung der »Bildschirmauffrischung«. Dies entspricht auch der Empfehlung des Herstellers. Beim ersten Tolino Shine des Jahres 2013 hingegen wird immer noch eine Auffrischung nach jedem 6. Umblättern empfohlen.

Ob man die plane Displayoberfläche des Vision 3HD oder den fühlbaren Rand des Shine 2D bevorzugt, ist Geschmackssache. Es gibt Leser, die den »haptischen« Rand als angenehmer empfinden, andere lieben die glatte Oberfläche.

Die Software

Für die Software-Politik ist Tolino-Media ausdrücklich zu loben. Die bei unserem abschließenden Test im Dezember 2015 aktuelle Software 1.7.3 für den Tolino Shine 2HD läuft auch noch auf dem ersten Modell des Jahres 2013, so man dort ein entsprechendes Update durchführt. Anders als bei Amazon werden Besitzer älterer Geräte nicht künstlich von Funktionen ausgeschlossen.

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Während unser Shine-Testgerät nach wenigen Sekunden im WLAN eine neue Software-Version vermeldete und das Update auf 1.7.3 nach Bestätigung durchführte, behauptete unser Vision-Testgerät selbst bei manueller Betätigung der »Nach neuer Version suchen«-Fläche, dass die Version 1.7.1 aktuell sei, obwohl beim Test für den Vision die Version 1.7.2 aktuell war. Nach Download auf dem PC und Übertragung der Update-Datei mit USB-Kabel konnte das Gerät auf den aktuellen Software-Stand gebracht werden. Es lohnt sich also eine Prüfung auf der Tolino-Website, ob eine aktuellere Version vorliegt.

Die Software, die auf dem modifizierten Android-Betriebssystem basiert, bringt alles mit, was man von einer Reader-Software erwartet, und ist auf allen Geräten identisch: Veränderbare Textgrößen, Zeilen- und Randabstände, Lesezeichen, Suchfunktion, Notizfunktion zu Textstellen. Um Worterklärungen oder -übersetzungen aufzurufen, stehen Offline-Wörterbücher in vielen Sprachen zur Verfügung. Dabei stehen auch Kombinationen wie Italienisch-Französisch bereit, jedoch zum Testzeitpunkt beispielsweise nicht Türkisch. Die Wörterbücher muss man sich einmalig aus der Cloud herunterladen. Da dies zum Teil pro Wörterbuch über 100 MB sind, sollte man vor einer Reise dies auf jeden Fall  im heimischen WLAN machen. Die Worterklärungen stammen vom wiktionary.org.

Des Weiteren erlaubt die Software ein Drehen des Gerätes um 90 Grad und ein kapitelweises Springen.

Auch ein einfacher Web-Broser ist vorhanden, der ausreicht, um beispielsweise Worterklärungen in der Wikipedia nachzuschlagen.

Der Zugriff auf die Geräte lässt sich mit einem Zahlencode sichern. Es gibt keine erweiterte Kindersicherung, mit der man z.B. einzelne Bücher sperren kann.

Die Shops, Cloud und Onleihe

Tolino-Geräte sind für das EPUB-Format konzipiert. Das EPUB-Format wird in fast allen E-Book-Shops angeboten – außer bei Amazon. Bei Amazon gekaufte E-Books ohne Kopierschutz darf man legal mit Programmen wie Calibre ins EPUB-Format konvertieren und kann sie dann auch auf dem Tolino lesen. Bei E-Books mit Kopierschutz ist diese nicht erlaubt.

Die Tolinos unterstützen die Lektüre von EPUB mit Adobe-Kopierschutz, wozu man eine Adobe-ID erstellen muss  – ein umständliches System, das ehrliche Käufer benachteiligt, sodass glücklicherweise immer mehr Verlage von so einem »harten« Kopierschutz absehen. Wer eigene Texte, zum Beispiel Word-Dateien, auf dem Gerät lesen will, muss diese zuvor ebenfalls mit Programmen wie Calibre ins EPUB-Format umwandeln und mit dem USB-Kabel auf das Gerät übertragen.

Die Tolinos unterstützen auch das PDF-Format, doch ist es in der Regel kein Vergnügen, z. B. für DIN A4 konzipierte Dateien auf dem kleinen 6-Zoll-Display zu lesen. Ein reines E-Book-Format wie EPUB ist also die erste Wahl.

Woher das EPUB stammt, spielt keine Rolle. Lediglich kopiergeschützte EPUBs mit fremder Adobe-ID lassen sich nicht öffnen. Ansonsten kann man jedoch E-Book überall kaufen, bei Osiander, Hugendubel, Weltbild oder vielleicht sogar im E-Book-Shop der kleinen Buchhandlung um die Ecke, sofern sie z. B. den Libri-Shop nutzt. Tolino-Geräte erlauben sogar, Käufe in unterschiedlichen Shops der Tolino-Partner in der Cloud zu verknüpfen.

Dennoch sollte man das Gerät in der Buchhandlung kaufen, in deren Online-Shop man später hauptsächlich seine E-Books kaufen wird. Denn ein Tolino-Gerät ist dem jeweiligen Tolino-Partner zugeordnet und hat dessen Shop integriert. So lässt sich der Kauf bequem im WLAN per Klick durchführen. Natürlich geht dies auch bei einem anderen Shop via PC und USB-Kabel oder sogar über den integrierten Web-Browser, doch am komfortabelsten ist es eben immer noch über den integrierten Shop. Achten Sie daher beim Kauf des Gerätes darauf (auch wenn es ein Geschenk ist), dass Sie es beim bevorzugten Buchhändler erwerben. Das Sortiment an E-Books ist weitestgehend identisch, und seit diesem Jahr haben auch die günstigen Titel der Self-Publisher ihren Weg auf den Tolino gefunden.

Die Cloud, die die Telekom zur Verfügung stellt, ist quasi Ihre Online-Festplatte, auf der Sie Bücher auslagern können. Vor einer Reise sollten Sie jedoch alle relevanten Bücher auf dem Gerät speichern. Die Cloud erlaubt auch ein Synchronisieren des Lesefortschritts auf unterschiedlichen Geräten, z. B. auch auf der Lese-App des jeweiligen Tolino-Partners auf dem iPhone.

Zudem können Sie als Tolino-Besitzer unterwegs kostenlos die Hotspots der Telekom nutzen, die sich an Bahnhöfen, in Restaurant oder Hotels befinden. Das Gerät bucht sich dort sogar automatisch ein. Wenn Sie dies nicht wünschen, sollten Sie auf Reisen das WLAN des Geräts abschalten, auch um etwas Akku zu sparen.

Und noch einen weiteren Vorteil bieten alle Tolino-Geräte: Sie können damit Bücher digital bei Ihrer Bücherei ausleihen. Schauen Sie einmal nach, ob Ihre Bibliothek die so genannte Onleihe unterstützt. Mit Kindle-Geräten funktioniert das nicht.

Fotogalerie (15 Bilder): Tolino Shine, Tolino Vision und der Kindle

Fazit und Unterschiede zwischen Tolino Shine 2HD und Tolino Vision 3HD

Testsiegel: E-Reader 12/2015 - Tolino Vision 3HD: sehr gut (1,5)Sie werden es bei der Lektüre dieses Testberichtes gemerkt haben: Softwareseitig gibt es gar keinen Unterschied zwischen Tolino Shine 2HD und Tolino Vision 3HD. Das Aussehen ist Geschmackssache. Der Vision 3HD bietet Spritzwasserschutz und Umblättern zusätzlich durch Klopfen, was beides in der Praxis nicht immer relevant ist.

Beide Geräte sind technisch auf dem aktuellen Stand, das Display des Tolino Vision 3HD ist Testsiegel: E-Reader 12/2015 - Tolino Shine 2HD: sehr gut (1,5)geringfügig heller und weißer als das des Shine 2HD. Jedoch hat sich im Test kein zwingender Aspekt ergeben, warum man sagen könnte, die 30 Euro Mehrausgabe für den Tolino Vision 3HD lohne sich auf jeden Fall. So ist und bleibt die Kaufentscheidung für Tolino Shine 2HD oder Tolino Vision 3HD eine Geschmacksfrage.

Es gibt gute Gründe, sich einen Tolino zu kaufen: Da ist die Offenheit des Systems, die Unterstützung der Onleihe, der Kauf von E-Books bei deutschen Anbietern.

Ohne Frage sind Sie daher mit beiden Geräten gut bedient.

Hinweis: Wie immer haben wir den Test mit von uns gekauften Geräten aus der Serienproduktion durchgeführt. Wie danken der Buchhandlung Osiander, die uns die Geräte zu günstigeren Konditionen überlassen hat. Daher verlinken wir oben gerne auf den Osiander-Onlineshop. Selbstverständlich sind die Geräte auch bei den anderen Partner der Tolino-Allianz zu beziehen.

7 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Fabian Neidhardt schrieb am 8. Dezember 2015 um 13:59 Uhr

    Mein Tolino Shine 2 HD ist auf dem Weg zu mir. Ich dachte erst, vielleicht wäre der Vision die bessere Wahl gewesen, aber dem shinet wohl nicht so.

  2. Tanja Küddelsmann schrieb am 10. Dezember 2015 um 12:40 Uhr

    Kann der Tolino denn auch pdf-Dateien abbilden? Das habe ich leider im Test nicht gefunden, ist mir aber eine sehr wichtige Funktion.

  3. Redaktion schrieb am 10. Dezember 2015 um 12:51 Uhr

    Sehr geehrte Frau Küddelsmann,

    die Tolino-Geräte unterstützen das PDF-Format. Das ist oben ausführlich erläutert im Abschnitt „Die Shops, Cloud und Onleihe“.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    literaturcafe.de

  4. Jürgen schrieb am 28. Februar 2016 um 08:25 Uhr

    Guten Morgen,
    Es soll im Tolino eine Notizfunktion geben. Wie darf ich mir das vorstellen? Kann ich innerhalb eines Buches beliebig viele Notizen einfügen und komme dann quasi per “Knopfdruck” auf die jeweilige Stelle im Buch? Oder wie ist das zu verstehen? Danke.

  5. Redaktion schrieb am 28. Februar 2016 um 20:36 Uhr

    @Jürgen
    Sie können ein Wort oder eine Textstelle auswählen. Dann erscheint ein Kontext-Menü, in dem Sie “Notiz erstellen” auswählen. Jetzt können Sie zum markierten Bereich eine Notiz eingeben. Eine Übersicht aller Notizen (und Lesezeichen) können Sie jederzeit aufrufen. Hier sind u.a. auch Datum und Uhrzeit erfasst, wann die Notiz erstellt wurde. Aus dieser Übersicht heraus können Sie jederzeit zur jeweiligen Textstelle springen.
    Zudem werden die Textstellen mit den Notizen als Textdatei auf dem Gerät abgespeichert, sodass man sie exportieren kann.

  6. Pauline schrieb am 17. März 2016 um 15:19 Uhr

    Herzlichen Dank für den ausführlichen Beschreibung der aktuellen Tolinos. Was ich vermisse ist, dass nicht auf Sicherheitsaspekte eingegangen wird. Oder habe ich da was überlesen? Dank WLan und Android ist der Tolino ja auch potenzelles Angriffsziel von Schadsoftware.
    Gibt es dafür/-gegen entsprechende Apps oder Sicherheitssoftware?

  7. Lothar Bauer schrieb am 2. November 2016 um 10:26 Uhr

    Kann ich unter einem Nutzernamen auch 2 Geräte benutzen und von beiden Geräten auf die gekauften Bücher zugreifen?

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