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Beitrag vom 7. September 2012 | Rubrik: E-Books

Amazons Kindle Fire kommt nach Deutschland – der bessere Kindle Touch folgt im November

Noch nicht für Deutschland: Der neue Kindle Paperwhite

Noch nicht für Deutschland: Der neue Kindle Paperwhite (Foto: amazon.com)

Am 6. September 2012 stellte Amazon-Chef Jeff Bezos neue Kindle-Modelle vor. Im Vorfeld der Veranstaltung in Los Angeles wurde auch vermutet, Amazon würde ein eigenes Handy präsentieren, doch es blieb »nur« bei neuen Kindle Modellen.

Der bislang nur in den USA erhältliche Kindle Fire wird leistungsstärker und bekommt ein höher auflösendes Display, der Kindle Touch bietet mit neuem »Paperwhite«-E-Ink-Display eine noch bessere Lesbarkeit und erstmals eine beleuchtete Lesefläche sowie interessante Softwareverbesserungen.

Ende Oktober ist der deutsche Verkaufsstart für den Kindle Fire. Außerdem kostet ab sofort das günstige Kindle-Modell statt 99 Euro nur noch 69 Euro.

Das neue Touch-Modell, der Kindle Paperwhite, das die meisten Verbesserungen mitbringt, ist in Deutschland bereits zu bestellen und wird im November 2012 ausgeliefert.

Nicht alle Fire-Varianten in Deutschland erhältlich

Kindle FireDoch auch vom Kindle Fire bringt Amazon nicht gleich alle Varianten auf den deutschen Markt. Ab dem 25. Oktober 2012 wird es zum einen den verbesserten Nachfolger der seit einiger Zeit in den USA verkaufte Version mit 7-Zoll-Display für 159 Euro geben. Das Modell besitzt eine Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten.

Außerdem wird in Deutschland eine 7-Zoll-HD-Variante mit einer Auflösung von 1280 x 800 Bildpunkten zu haben sein. Die gibt es mit 16 GByte Speicher für 199 Euro und mit 32 GByte für 249 Euro.

Alle Modelle besitzen lediglich einen WLAN-Zugang.

Nur in den USA angekündigt sind zwei weitere Varianten mit einem größeren 8,9-Zoll-Display und einer Auflösung von 1920×1200 Pixeln. Die eine Modellvariante für 499 Dollar bietet auch einen Mobilfunkzugang.

Der »kleine« Kindle kostet nur noch 69 Euro

Der Preis für das günstigste Kindle-Modell wurde in Deutschland ab sofort von 99 Euro auf 69 Euro reduziert. Zudem wurde das Gerät leicht verbessert. Neben einer dunkleren Gesamtoptik soll der Kontrast des Displays optimiert worden sein. Auch das virtuelle Umblättern soll laut Amazon bis zu 15% schneller möglich sein.

Das beste Lese(r)-Gerät ist in Deutschland ab November zu haben

Das Gerät, das speziell für Leserinnen und Leser die meisten Neuerungen bietet, kann zwar ab sofort bestellt werden, wird aber erst ab dem 22. November 2012 ausgeliefert: der neue Kindle Touch, der nun Kindle paperwhite heißt. Der Name »papierweiß« kommt nicht von ungefähr, denn aufgrund einer neuen E-Ink-Technologie ist das elektronische Papier nicht mehr wie bisher leicht grau, sondern nun tatsächlich weiß. Amazon verspricht eine weitaus bessere Lesbarkeit. Hinzu kommt ein beleuchtetes Display, das auf den E-Ink-Geräten endlich die Lektüre im Dunkeln ermöglicht. Eine spezielle Technologie verhindert dabei, dass das Gerät selbst viel Licht abstrahlt. Eine »Lichtschicht« erhellt im Wesentlichen die sich darunter befindliche E-Ink-Ebene. Trotz Beleuchtung verspricht Amazon eine Akkulaufzeit von bis zu 8 Wochen. Wie dieser Wert berechnet ist, gibt Amazon nicht an. Jedoch ist nicht damit zu rechnen, dass diese Laufzeit bei ständiger Beleuchtung möglich ist.

Gegenüber dem alten Touch-Modell wurde auch die Auflösung von 600 x 800 auf 768 x 1024 Bildschirmpunkte erhöht, was die Schrift noch schärfer und druckähnlicher aussehen lässt.

Außerdem gibt es für den Touch eine neue Softwarefunktion, die anhand der eigenen Lesegeschwindigkeit ermittelt, wie lange man noch für das aktuelle Kapitel und das restliche Buch benötigen wird. Eine überaus nützliche Funktion, da man E-Books die Dicke nicht ansieht. So hat man eine genaue Info, ob es sich beispielsweise noch lohnt, vor dem Stopp der S-Bahn ein neues Kapitel anzufangen oder ob abends noch Zeit ist, das Buch zu Ende zu lesen.

Das Geräte gibt es in einer reinen WLAN-Variante für 129 Euro und mit zusätzlicher Mobilfunkanbindung für 189 Euro. Zusätzliche monatliche Kosten entstehen nicht.

Der alte Kindle Touch: Ein Auslaufmodell für Deutschland?

Das »alte« verkaufte Touch-Modell ist in den USA schon Anfang September aus dem Programm genommen worden und in Deutschland im Oktober 2012. Das erweckte den Eindruck, als wollte man das Auslaufmodell in Europa noch abverkaufen, bevor man das neue an den Start bringt.

Alle Modelle bei Amazon

  • Kindle Paperwhite mit WLAN: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0848719042252. EUR 99,00 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Kindle Paperwhite mit WLAN und Mobilfunkanbindung: Kindle Paperwhite 3G, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, Gratis 3G + WLAN. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0848719042221. EUR 159,00 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Das günstige Einsteiger-Modell: Kindle, 15,2 cm (6 Zoll) Touchscreen ohne Spiegeleffekte, WLAN - Mit Spezialangeboten. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0848719046366. EUR 49,00 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Der Kindle Fire: Kindle Fire, 17 cm (7 Zoll), LCD-Display, WLAN, 8 GB - Mit Spezialangeboten [Vorgängermodell]. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 2412437002003. EUR 159,00
  • Das alte 3G-Modell mit Tastatur: Kindle Keyboard 3G, eReader, gratis 3G + Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll)  E Ink Display, englisches Menü. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0814916010158. EUR 159,00

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1 Kommentar zu diesem Beitrag lesen

  1. bxa schrieb am 18. September 2012 um 20:43 Uhr

    Freue mich schon sehr darauf, daß der Fire jetzt auch nach D kommt. Und damit die verschiedenen LeseApps (und hoffentlich auch solche Apps wie diejenige von Skype). Denn ich bin seit einem Jahr sehr begeisterte Besitzerin eines US-Fires, sozusagen (allerdings ist der Zugriff auf manche Apps dem in D ansässigen Besitzer verwehrt, bislang).

    Auch ohne die Apps fast uneingeschränkte Begeisterung über die Qualität von Hardware, Software und Wiedergabe von Bild und Ton. Auch wenn ich gerne dazu sage, daß zum reinen Lesen, die eInk des Kindle-Lesegerätes noch immer deutlich besser, augenfreundlicher ist.
    Aber neben dem “Standard”-Kindle als Lesegerät hat der Fire als Android-Gerät durchaus seine Berechtigung: kleiner als ein iPad (und nicht vom Monopolisten mit dem Apfel verkauft), größer als der Bonsai-Bildschirm jeden Smartphones, d.h. genau richtig für “das schnelle Surfen zwischendurch”.

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