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Beitrag vom 3. September 2013 | Rubrik: E-Books

Amazon: Neuer Kindle Paperwhite kommt am 9. Oktober 2013 – Kleiner Kindle für nur 49 Euro

Der neue Kindle Paperwhite (Foto: Amazon)Amazon hat eine neue Modellgeneration des Kindle Paperwhite angekündigt. Die überarbeitete Version des beleuchteten E-Readers kann ab sofort vorbestellt werden. Das WLAN-Modell erscheint am 9. Oktober, die 3G-Mobilfunkversion folgt am 6. November 2013 – und somit rechtzeitig vor Weihnachten.

(Nachtrag: Im literaturcafe.de finden Sie mittlerweile einen ausführlichen Test des neuen Kindle Paperwhite vom Herbst 2013.)

Laut Amazon sollen die neuen Geräte u. a. eine schärfere und kontrastreichere Darstellung und schnelleres Umblättern bieten. Auch die Beleuchtung – ein häufiger Kritikpunkt an der ersten Paperwhite-Generation – soll verbessert worden sein.

Softwareseitig wartet der neue Paperwhite mit einer »Seite-in-Seite-Darstellung« auf.

Diese »PageFlip« genannte Funktion lässt einen beim Lesen rasch zu einer anderen Textstelle springen, während die ursprüngliche Seite weiterhin im Hintergrund angezeigt wird. Damit wird das Nachschauen einer anderen Textstelle intuitiver dargestellt und man soll sich weniger »verblättern«, indem man schnell zur ursprünglichen Stelle zurückkehren kann.

Viele Kindle-Paperwhite-Käufer der ersten Modellversion (siehe Test des Vorgängermodells im literaturcafe.de) waren unzufrieden mit der Beleuchtung. Sie war am unteren Rand des Gerätes nicht immer gleichmäßig, was einige beim Lesen irritierte. Ob das neue Modell mit der angekündigten besseren Beleuchtung dieses Manko behebt, können Sie mittlerweile in unserem ausführlichen Test des neuen Modells nachlesen.

Kindle PageFlip: Während man zu einer anderen Seite springt, wird die ursprüngliche im Hintergrund angezeigt (Foto: Amazon)

Kindle PageFlip: Während man zu einer anderen Seite springt, wird die ursprüngliche weiterhin im Hintergrund angezeigt (Foto: Amazon)

Verbessert wurde auch die Wörterbuch-Integration. Neben dem Nachschlagen von Wörtern kann zusätzlich rasch zur Wikipedia gewechselt werden, wozu natürlich eine WLAN-Verbindung bestehen muss. Das etwas später erscheinende 3G-Modell bietet den Zugang zur Wikipedia ohne laufende Zusatzkosten per Mobilfunk an. Nachgeschlagene Wörter merkt sich das Gerät in einem neuen Vokabeltrainer, was insbesondere für fremdsprachige Texte von Vorteil ist.

Amazon verspricht zudem besseren Kontrast bei der Darstellung, Weiß sei weißer und Schwarz sei schwarzer. Ähnlich wurde es seinerzeit auch bei der neuen Version des kleinen Kindle versprochen, was in der Praxis jedoch kaum auffiel. Rein von den Pixeldimensionen bleibt die Darstellung mit 768×1.024 Bildpunkten identisch mit dem Vorgänger. Neueste Touch-Technologie verspricht eine verbesserte Reaktion auf Fingertipps.

Die Gehäuseabmessungen bleiben ebenfalls die gleichen, das neue Modell ist laut Amazons technischen Spezifikationen 7 Gramm leichter.

Das WLAN-Modell wird ab dem 9. Oktober ausgeliefert, das Mobilfunkmodell folgt am 6. November 2013. Ist die Nachfrage so groß wie im letzten Jahr, dann ist nicht ausgeschlossen, dass spätere Besteller das Gerät nicht gleich am Erscheinungstag erhalten.

Beim Preis bleibt alles beim Alten: Das Gerät kostet 129 Euro als WLAN-Version und 189 Euro mit zusätzlicher Mobilfunkanbindung. Mit den 60 Euro Mehrkosten ist der weltweite Mobilzugriff einmalig abgegolten.

Kleines Kindle-Modell kostet derzeit nur 49 Euro

Vielleicht ist ein aktuell nicht lieferbarer Paperwhite der Grund, warum Amazon den Preis des kleinen Kindle-Modells von 69 auf 49 Euro heruntergesetzt hat. Dies sei laut Amazon eine befristete Preisaktion. So kommt man günstig an ein digitales Lesegerät. Nachwievor ist der kleine Kindle mit seinen Blättertasten ein gutes Lesegerät – wenngleich auch ohne beleuchtetes Display.

Fazit: Modellpflege beim Testsieger

Die neue Generation des Kindle Paperwhite ist wohl das, was man »Modellpflege« nennt. Die Änderungen und Verbesserungen (etwas schneller, etwas mehr Kontrast, neue Softwarefunktionen) sind der allgemeinen technischen Weiterentwicklung zuzuschreiben und nicht revolutionär. Auch beim Gehäuse sieht alles gleich aus. So interessante Dinge wie zusätzliche Blättertasten (wie beim kleinen Kindle) bekommt der neue Paperwhite leider nicht.

Der Kindle Paperwhite war Testsieger der Stiftung Warentest bei den elektronischen Lesegeräten. Mit der neuen Modellversion bleibt das Gerät weiterhin Topklasse.

Die Kindle-Modelle bei Amazon

  • Kindle Paperwhite mit WLAN: Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0848719042252. EUR 109,00 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Kindle Paperwhite mit WLAN und Mobilfunkanbindung: Kindle Paperwhite 3G, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, Gratis 3G + WLAN. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0848719042221. EUR 169,00 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Kindle Einsteigermodell mit WLAN: Kindle, 15,2 cm (6 Zoll) Touchscreen ohne Spiegeleffekte, WLAN - Mit Spezialangeboten. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0848719046366. EUR 59,00 (Bestellen bei Amazon.de)

Sinnvolles Zubehör für den Kindle Paperwhite

  • Ladeadapter für die Steckdose: Amazon netzteil für eReader,EU USB-Ladegerät, EU. Zubehör. Amazon. ISBN/EAN: 0814916014712. EUR 14,99 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Hülle in verschiedenen Farben: Amazon Kindle Paperwhite Lederhülle, Onyx-Schwarz [nur geeignet für Kindle Paperwhite (5. + 6. Generation)]. Zubehör. Amazon. ISBN/EAN: 0848719005479. EUR 29,99 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Die alternative Hülle von Tuff-Luv Tuff-Luv "Embrace Plus" Hanftasche für Amazon Kindle Touch / Paperwhite mit (Sleep-Funktion) / 6" E-Ink - schwarz. . Tuff-Luv. ISBN/EAN: 5055261806675. EUR 29,99 (Bestellen bei Amazon.de)

7 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Wolfgang schrieb am 4. September 2013 um 11:41 Uhr

    Ich gespannt, ob literaturcafe in dem sogenannten “ausführlichen Test” die auch in der neuen Version des Kindle Paperwhite immer noch nicht vorhandene Silbentrennung anspricht. Bald ist es 2014 (hallo Zukunft?!) und es gibt dann auf dem deutschen Markt keinen einzigen e-Reader, der eine Silbentrennung beherrschen würde, soweit mir bekannt. Ganz davon abgesehen, dass allgemein die Typographie sehr, sehr kümmerlich behandelt wird, wenn überhaupt.

  2. Redaktion schrieb am 4. September 2013 um 16:10 Uhr

    Lieber Wolfgang,

    es wird in der Tat interessant, ob sich hier beim neuen Paperwhite etwas tut. Die fehlende Silbentrennung wie auch Schusterjungen und Hurenkinder waren bereits Negativpunkte beim Test der ersten Generation.

    Es gibt allerdings auf dem deutschen Markt einen prominenten E-Reader, der Silbentrennung beherrscht und auch mit Schusterjungen und Hurenkindern besser umgeht: der Tolino. Allerdings gibt es auch da Einschränkungen, wie in unserem Tolino-Test nachzulesen ist.

    Interessant ist, dass die Amazon-Apps für iPad und Co durchaus mit Silbentrennung arbeiten. Da diese aber nicht wörterbuchbasiert sondern algorithmisch arbeitet, kommt es immer wieder zu falschen Trennungen.

    Sie haben absolut recht: leider merkt man den Geräten an, dass sie von Technikern entwickelt wurden und nicht von Typographen. Ich bin selbst gespannt, ob sich beim neuen Paperwhite hier etwas ändert, befürchte aber so wie sie, dass die Typographie immer noch Stiefkind der Lesegeräte bleibt.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    literaturcafe.de

  3. Rouven schrieb am 4. September 2013 um 19:44 Uhr

    49€ jetzt musste ich einen haben. Ich war bisher mit dem Tekstor 3.0 am Lesen. Ohne diesen Artikel hätte ich das Sonderangebot nicht mitbekommen.
    Herzlichen Dank!

    Schusterjungen und Hurenkinder !!! Diese Bezeichnungen sind absolut Sittenwidrig.

  4. Florian Popp schrieb am 6. September 2013 um 20:54 Uhr

    Schwarz – schwÄrzer – am schwärzesten, oder?

  5. Redaktion schrieb am 6. September 2013 um 22:40 Uhr

    Ja. Danke. Geändert.

  6. Frank schrieb am 7. September 2013 um 15:22 Uhr

    Hallo Rouven,

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Hurenkind_und_Schusterjunge

    Ist absolut nix schlimmes an diesen Worten.

  7. Rouven schrieb am 9. September 2013 um 20:48 Uhr

    Doch ist es! So etwas gibt es in “hohen Häusern” nicht. Wir sind nicht durch Pöbelei groß geworden! Sie? Nur weil es es in der Wikipedia steht ist es nicht richtiger oder falscher als sonst irgend etwas!

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