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Beitrag vom 13. März 2008 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Notizen

Abschiedsbriefe von Männern und ein Dankesbrief von einem davon

Sibylle Berg (Hrsg.): Das war's dann wohlDaniel Grandpair hat uns eine eMail geschrieben, die wir mit seiner Erlaubnis hier gerne veröffentlichen.

Sehr geehrte Damen und Herren vom literaturcafe.de,

ich möchte mich hiermit herzlichst bei Ihnen bedanken.
Wofür möchten Sie wissen?

Ganz einfach.
Vor ca. einem Jahr habe ich auf Ihrer Webseite einen Artikel darüber gefunden, dass Frau Berg noch Abschiedsbriefe von Männern sucht, um sie in ihrem neuen Buch: »Das war’s dann wohl. Abschiedsbriefe von Männern.« zu veröffentlichen.

Auch ich schickte damals einen Brief an Frau Berg, und dieser wurde in die bunt gemischte Sammlung aufgenommen. Zwar werde ich, als kleines Licht, nur als »Daniel G.« bezeichnet, aber wie sagt man so schön? Dabei sein ist alles. Immerhin fühle ich mich auch den Seiten 140-143 recht wohl, über den Mangel an guter Gesellschaft kann sich mein Beitrag jedenfalls nicht beklagen.

Als eine Person, die versucht ein Schriftsteller zu sein, freut man sich sowieso gigantisch über alles, was den steinigen Weg vom eigenen Schreibtisch, bis in ein fertiges Buch schafft. Wer selbst schreibt weiß was ich meine.

Vielen dank nochmals ;)

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Grandpair

Wir freuen uns mit Daniel Grandpair und sagen: Herzlichen Glückwunsch! Wovon sich Daniel verabschiedet, ist im erwähnten Buch nachzulesen. Also entweder kaufen oder in der Buchhandlung mal Seite 140 aufschlagen. Lesenswert ist das Buch allemal, denn neben historischen Abschiedsbriefen sind darin auch sehr spezielle und interessante Dokumente zu finden wie z. B. der Abschiedsbrief von Jürgen Schrempp an die Mitarbeiter des damaligen Daimler-Chrysler-Konzerns oder der Text, mit dem sich Oskar Lafontaine seinerzeit als Finanzminister aus dem Bundeskabinett verabschiedete.

Das war's dann wohl: Abschiedsbriefe von Männern von Sibylle Berg (2008) Gebundene Ausgabe. Gebundene Ausgabe. . EUR 46,78 » Bestellen bei Amazon.de

6 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Paul Spinger schrieb am 13. März 2008 um 20:07 Uhr

    Wir Männer schreiben Abschiedsbriefe,
    Um für immer dazubleiben.
    Darum gehn wir in die Tiefe:
    Nicht mehr reden, lieber schreiben.

  2. H. W. Grössinger schrieb am 14. März 2008 um 18:34 Uhr

    “Abschied” ist rasch hingeschrieben,
    viele sind dann doch geblieben,
    wenn auch nicht am selben Fleck,
    doch sie sind nicht gänzlich weg.

    Bald siehst du so manchen Mann
    schon bald wieder, dann und wann.
    Meist in neuer Funktion –
    wenn ich mein’? Du ahnst es schon.

    Passt’s nicht in der SPD,
    tut “Die Linke” auch nicht weh.
    Was mir irgendwie gefällt,
    weil links auch das Herze schnellt.

  3. Paul Spinger schrieb am 14. März 2008 um 20:05 Uhr

    Politik ist mir zuwieder;
    Quatschen, Labern, nur nichts machen.
    Lieber mag ich andre Lieder:
    Poesie und solche Sachen.

    Was den Abschiedsbrief betrifft:
    Den hat mancher Mann geschrieben,
    Oft besoffen und bekifft,
    Und ist einfach da geblieben.

  4. H. W. Grössinger schrieb am 15. März 2008 um 08:56 Uhr

    Politik halt ich für wichtig,
    ob sie falsch ist oder richtig.
    Wann wer Abschied nimmt im Land,
    hat der Wähler in der Hand.
    Und so manche der Autoren,
    sind auch dazu auserkoren,
    mit am bess’ren Weg zu bauen.
    Doch es mangelt an Vertrauen
    an die Kraft der Poesie.
    Müsst’ man ändern, aber wie?

  5. H. W. Grössinger schrieb am 15. März 2008 um 08:58 Uhr

    Tippfehler: Muss richtig heißen:

    “in die Kraft der Poesie”.

  6. Paul Spinger schrieb am 15. März 2008 um 11:04 Uhr

    Nein, ich schluck sie nicht, die Kröten,
    Denn politische Poeten,
    Tun das dann nur für Moneten:
    Da kann Poesie nur beten.

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