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Der Newsletter des literaturcafe.de
vom 21. November 2017

Seminar im Schwarzwald: Schreiben und (selbst) veröffentlichen

Seminar im Schwarzwald: Schreiben und (selbst) veröffentlichen

In der herrlichen Ruhe und wunderbaren Natur des Nordschwarzwalds findet vom 8. bis 10. September 2017 ein ganz besonderes Literaturseminar statt. Lernen Sie die Möglichkeiten kennen, wie Sie Ihren Text als Self-Publisher in Eigenregie als E-Book oder gedruckt veröffentlichen können. Oder ist ein Verlag oder der Weg über einen Literaturagenten der bessere Weg für Sie? Auch diese Möglichkeiten werden wir ansehen und besprechen.

Melden Sie sich jetzt an zu einem ganz besonderen Schreibseminar, präsentiert vom literaturcafe.de!

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Standbild aus dem Film »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?« (Foto: SWR)

TV-Tipp: Doku-Schlampen über Sibylle Berg

Standbild aus dem Film »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?« (Foto: SWR)

Einen Tag mit Sibylle Berg zu verbringen, kann so schön sein. Für einige mag es aber auch ein Horror sein. Speziell die Kommentare unter ihrer Kolumne bei SPIEGEL online zeigen, dass die Autorin für viele eine Hass-Figur ist. Mit heimlichen Vergnügen scheint Frau Berg diesen Hass mit ihren Texten zu provozieren. Ihre Romane haben diese Menschen wahrscheinlich gar nicht gelesen, geschweige denn ihre Theaterstücke gesehen.

Wildtrud Baier und Sigrun Köhler haben Sibylle Berg einige Zeit begleitet. Ihre Doku »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?«, die im letzten Jahr in einigen Programmkinos zu sehen war, lief Ende Mai im SWR Fernsehen und ist noch bis heute Abend (07.06.2017) in der SWR-Mediathek abrubar.

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Bachmannpreis 2017: Das süße Glück der Hirngerichteten

Bachmannpreis 2017: »Das süße Glück der Hirngerichteten«

Kontinuität in der Studiomoderation: Christian Ankowitsch (Foto: ORF/Hans Leitner)

Was es mit dem »süßen Glück der Hirngerichteten« auf sich hat, werden wir erst am 5. Juli bei der Eröffnung der »41. Tage der deutschsprachigen Literatur« (vulgo Bachmannwettbewerb) erfahren. Der Schriftsteller Franzobel, Bachmannpreisträger aus dem Jahre 1995, hat seine »Klagenfurter Rede zur Literatur« unter besagten Titel gestellt und wird am Eröffnungsabend hoffentlich, nein: gewiss Antwort geben, wer die Hirngerichteten sind und worin ihr süßes Glück besteht.

Und noch etwas erfahren wir an diesem Abend, nämlich die Lesereihenfolge, d. h., wann die eingeladenen Autorinnen und Autoren während der Wettbewerbstage (6. bis 8. Juli 2017) jeweils lesen werden.

Doris Brockmann wirft einen ersten Blick auf den diesjährigen Wettbewerb am Wörthersee.

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Julian Barnes: Der Lärm der Zeit – Glauben Sie nicht, was Sie da hören

Julian Barnes: Der Lärm der Zeit – Glauben Sie nicht, was Sie da hören


Als Julian Barnes 1998 »Eine Geschichte der Welt in 10½ Kapiteln« beschrieb, haben Sie da geglaubt, dass es wirklich so war? Natürlich nicht, schließlich ist das Literatur. Doch wenn Barnes 2017 in »Der Lärm der Zeit« das Leben des Komponisten Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch beschreibt, glauben selbst Literaturkritiker, dass das wirklich so war.

Und absurderweise zitiert Wikipedia in ihrem Artikel über den Musiker mittlerweile Literaturkritiken statt historisch belegte Tatsachen. Wir haben den über sechsstündigen Lärm der Zeit einmal angehört.

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Narrativa: Literaturkritikerin Meike Feßmann über gegenwärtigen Erzählen

Narrativa: Literaturkritikerin Meike Feßmann über gegenwärtiges Erzählen

Literaturkritikerin Meike Feßmann auf der Narrativa in Frankfurt (Foto: Tischer)

Am 12. und 13. Mai 2017 fand in Frankfurt am Main die erste Narrativa statt, die Tagung für gegenwärtiges Erzählen. Die Narrativa ist eine Veranstaltung der Textmanufaktur und richtet sich an Autoren, Lektoren und Literaturagenten.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt haben sich für den Podcast des literaturcafe.de mit den Referentinnen und Referenten über die unterschiedlichen Aspekte des Geschichtenerzählens unterhalten.

Erste Gesprächspartnerin ist die Literaturkritikerin Meike Feßmann, die u. a. 2006 mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet wurde und seit 2009 zur Jury des Ingebrg-Bachmann-Preises in Klagenfurt gehört.

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Narrativa: Hans-Joachim Backe über das Erzählen in Computerspielen 1

Narrativa: Lektorin Lisa Kuppler über Probleme beim Präsens

Lisa Kuppler auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Das Präsens ist beliebt. Insbesondere unterhaltende Frauenliteratur wird heutzutage gerne in der Jetzt-Zeitform erzählt. Bekanntestes Beispiel ist »50 Shades of Gray«, doch auch in »Die Tribute von Panem« schildert die Ich-Erzählerin Katniss ihre Abenteuer ohne Zeitversatz im Präsens.

Ist die Verwendung des Präsens eine Modeerscheinung? Vor einiger Zeit mochten manche Leser die Gegenwartsform gar nicht. Jetzt hingegen könnte in einigen Genres die Vergangenheitsform von Lesern und Leserinnen als antiquiert betrachtet werden.

Die Lektorin Lisa Kuppler berichtet im Gespräch mit Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt, welche Probleme das Präsens mit sich bringen kann.

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Narrativa: Moderator Jörg Thadeusz: »Guck da nicht so hin, der dicke Mann weint!«

Narrativa: Moderator Jörg Thadeusz: »Guck da nicht so hin, der dicke Mann weint!«

Jörg Thadeusz auf der Narrativa im Gespräch mit der Literaturkrikerin Meike Feßmann

Jörg Thadeusz hat eine eigene Fernsehsendung, die seinen Namen trägt: »Thadeusz« im RBB-Fernsehen. Dennoch hält sich der Grimme-Preisträger für nicht sonderlich prominent. Thadeusz hat zudem drei Romane geschrieben. Doch nur weil da sein Name draufsteht, haben die sich nicht von allein verkauft.

Auf der Narrativa in Frankfurt führte Jörg Thadeusz als Moderator durch den Tag und stellte die Referenten vor. Wie entlockt man Menschen Geschichten? Und wollen die in seiner Sendung eine Geschichte erzählen? Im Gespräch mit Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt verrät Jörg Thadeusz auch, welches Buch ihn unlängst zum Weinen gebracht hat.

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Narrativa: Hans-Joachim Backe über das Erzählen in Computerspielen

Narrativa: Hans-Joachim Backe über das Erzählen in Computerspielen

Videospielexperte Dr. Hans-Joachim Backe von der IT University Kopenhagen auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Dr. Hans-Joachim Backe promovierte über »Strukturen und Funktionen des Erzählens im Computerspiel« und ist seit 2013 Assistenzprofessor am Center for Computer Games Research der IT University Kopenhagen, wo er Computerspieltheorie, -geschichte und -design unterrichtet.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sprachen mit Hans-Joachim Backe auf der Narrativa über das Erzählen in und für Computerspielen, das weitaus mehr ist als der Kampf Gut gegen Böse.

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Narrativa: Christina Schachtner über das narrative Ich und die Selbstdarstellung im Internet

Narrativa: Christina Schachtner über das narrative Subjekt und die Selbstdarstellung im Internet

Die Medienwissenschaftlerin Christina Schachtner auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Die Medienwissenschaftlerin Christina Schachtner, Professorin an der Universität Klagenfurt, erforscht, wie sich Menschen im Internet und in Verbindung mit der realen Welt selbst darstellen. Dabei entstand die Erkenntnis, dass Blogbeiträge oder Fotos in ihrer Gesamtheit eine Geschichte erzählen, auch wenn es den Autorinnen und Autoren nicht immer bewusst ist.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sprachen mit Christina Schachtner auf der Narrativa über ihre Forschung, die Selbstdarstellung im Netz und welche Erkenntnisse Romanautoren daraus ziehen können.

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Narrativa: Bettina Soller über Fanfiction und die Auflösung der Autorenschaft

Narrativa: Bettina Soller über Fanfiction und die Auflösung der Autorenschaft

Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Im Netz entwickeln Fans das Universum von Büchern, Serien, Filmen oder Computerspielen weiter. Basierend auf dem Original werden Geschichten um Figuren, Plots oder andere Elemente geschrieben, gelesen und kommentiert. Das bekannteste Beispiel für den kommerziellen Erfolg solcher Satellitentexte ist »50 Shades of Grey«.

Die Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller arbeitet an ihrer Dissertation zum Thema Fanfiction. Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sprachen mit Bettina Soller nach ihrem Vortrag auf der Narrativa unter anderem darüber, warum Feminismus und Fanfiction eng zusammenhängen und ob sich die Rolle des Autors ändert oder gar auflöst.

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Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Meistgeklickt: Literarisches Quartett mit Peymann: Betongesichter im Publikum

Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Wir können schreiben, was wir wollen, aber die Nachbetrachtungen von Wolfgang Tischer zum Literarischen Quartett werden immer am häufigsten angeklickt.

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