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Der Newsletter des literaturcafe.de
vom 20. November 2017

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Ausschnitt aus der Website des Deutschen Buchpreises

Lesenswertes über Literaturjurys

Ausschnitt aus der Website des Deutschen Buchpreises

Am Dienstag (15.08.2017) wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis bekannt gegeben, also die 20 Titel und Autoren, die sich nun Hoffnung auf den Gewinn des mit 25.000 Euro dotierten Preises machen können. Knapp einen Monat später werden dann nur noch sechs übrig sein, wenn die Shortlist bekannt gegen wird.

Anders als bei Sportwettbewerben, bei denen die besten Zeiten oder Weiten ausschlaggebend sind, liegt es in der Natur der Sache, dass Literaturpreise auch nach Geschmack und Vorlieben vergeben werden.

Wer den Preis bekommt, bestimmt eine Jury, die im Falle des Deutschen Buchpreises aus sieben jährlich wechselnden Jurorinnen und Juroren besteht. Aber wie muss man sich das vorstellen? Bestechung, Vetternwirtschaft und Intrigen? Und am Ende hat man meist den Preisträger gekürt, der es nach Meinung von Fachleuten am wenigsten verdient hat?

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Deutsches Kinoplakat der am 7. September 2017 live übertragenen Lesung

Lesung mit John le Carré: Gewinnen Sie ein handsigniertes Buch zur Kinoübertragung

John le Carré (Foto: Nadav Kandar)

Am 7. September 2017 findet in ausgewählten Kinos ein ganz besonderes Ereignis statt: Live aus der Royal Festival Hall in London wird wie bereits berichtet eine Lesung von John le Carré übertragen. Unter dem Titel »An Evening with George Smiley« präsentiert der Meister des Agenten-Thrillers sein neues Buch »A Legacy of Spies« (Das Vermächtnis der Spione).

In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter verlosen wir anlässlich dieses ganz besonderen Kino-Ereignisses eine von John le Carré handsignierte Ausgabe des neuen Buches.

Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält das Buch direkt nach der Lesung aus London zugeschickt.

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Literarisches Quartett: Wie eine kurze rote Hose ins Fernsehen kam

Literarisches Quartett: Wie eine kurze rote Hose ins Fernsehen kam

Die rote Hose im Quartett (Foto: ZDF)

Die Frage ist: Wie konnte das passieren? Man kann nur Vermutungen anstellen. Da ist einiges schief gelaufen. Hätte noch jemand einschreiten können? Daheim vor dem Kleiderschrank? Spätestens im Studio? Bei Privatsendern ist sowas ja gang und gäbe. Die Hässlichen nach hinten, die Hübschen nach vorne. Seit dieser Folge des Literarischen Quartetts wissen wir, dass das nicht böse gemeint ist. Es hilft. Auch und vor allen Dingen dem Zuschauer. Denn ab Minute 1:40 musste man hinsehen wie bei einem Autounfall.

Denn da kam sie das erste Mal ins Bild: die rote Hose.

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Unser Tipp: Lesen Sie auch die herrlich erbosten Kommentare unter dem Beitrag!

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Stephen-King-Verfilmung »Der dunkle Turm«: Woanders schon mal besser gesehen

Stephen-King-Verfilmung »Der dunkle Turm«: Schon mal besser gesehen

Idris Elba als Roland, der rastlos rumballernde Revolverheld (Foto: Sony Pictures)

Acht Bände umfasst Stephen Kings Epos »Der dunkle Turm«. Regisseur und Drehbuchautor Nikolaj Arcel hat daraus ein 95-minütiges Konzentrat erstellt. Beständig beschleicht einen beim Ansehen das Gefühl, dass sich die Pilotfolge einer leicht unterdurchschnittlichen Fernsehserie in den Kinosaal verirrt hat.

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Tabu des Verschweigens: Von der Faszination des Nationalsozialismus 1

Tabu des Verschweigens: Von der Faszination des Nationalsozialismus


Kann man aus der Geschichte lernen? Vielleicht. Falls dies möglich ist, dann ist es spätestens jetzt höchste Zeit, dass wir es tun. Rechtsgerichtete Gruppierungen gewinnen in der westlichen Welt an Gewicht, radikalen Bewegungen gelingt es, Menschen unter Missachtung des eigenen Lebens, in den Tod zu schicken und völlig Unschuldige dabei zu ermorden. Das alles war von 1918 bis 1945 schon grausige Realität in Deutschland. Was wurde daraus gelernt? Fast nichts.

Unsere Literatur war dennoch fleißig mit dem Aufarbeiten des Geschehenen, des Unfassbaren beschäftigt. War sie das wirklich? Eher nicht.

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Interview: Wolfgang Tischer über Self-Publishing und die Veränderungen auf dem Buchmarkt

Meistgeklickt: Das Interview mit Wolfgang Tischer über Self-Publishing und die Veränderungen auf dem Buchmarkt

Michael Lutz (rechts) im Gespräch mit Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de

Für seinen YouTube-Kanal »top secret books« spricht der Journalist und Buchautor Michael Lutz regelmäßig mit Self-Publishern und Menschen aus der Buchbranche. In der vergangenen Woche traf sich Lutz mit Wolfgang Tischer, dem Herausgeber des literaturcafe.de.

Vor dem Stuttgarter Landtag sprachen die beiden unter anderem über die Veränderungen beim Selbstverlegen und die Auswirkungen auf Autoren, Leser und Verlage.

Der Beitrag mit dem Video wurde im letzten Newsletter am häufigsten angeklickt.

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